Skip to content
/ ©Privat
Ein Bild auf 5min.at zeigt Urinlachen vor der Markuskirche in Wolfsberg.
Ekel-Alarm nach dem Wolfsberger Faschingsumzug: Die Kirchenmauer wurde komplett voll gepinkelt.

Nach Faschingsumzug: Kirchenmauer komplett voll gepinkelt

Zur Faschingshochburg wurde am Samstag die Stadtgemeinde Wolfsberg. Doch die Feiernden hinterließen ein unliebsames Überbleibsel. Urinpfützen sammelten sich vor der Markuskirche: "Ein trauriges Bild", meint der Stadtpfarrer.

von Tanja Janschitz
2 Minuten Lesezeit(382 Wörter)

„Hätte jemand von Euch eine Idee, wie man sowas verhindern kann?“ – mit dieser Frage wandte sich Stadtpfarrer Christoph Kranicki am Faschingssamstag an seine Facebook-Community. Hinzu postete er Fotos von Urinlachen, welche sich vor der Markuskirche in Wolfsberg sammelten. Diese dürften wohl Feierwütige beim Faschingsumzug hinterlassen haben.

„Will keine Spaßbremse sein“

„Es macht mich traurig“, erklärt Kranicki im Gespräch mit 5 Minuten. „So viele Gläubige schätzen dieses Gotteshaus.“ Jedoch liege es zentral in der Altstadt und bei großen Veranstaltungen komme es immer wieder zu diesem unliebsamen Problem – so auch am Faschingssamstag, wo sich mehrere tausend Besucher in der Altstadt tummelten. „Versteht mich nicht falsch, ich will keine Spaßbremse sein. Die Menschen sollen ihren Spaß haben und ich bin auch nicht gegen die Faschingsfeierlichkeiten. Mir ist es wichtig, dass die Leute diese Tradition leben und natürlich feiere ich auch mich.“ Dennoch würde sich der Pfarrer eine Lösung für das WC-Problem wünschen.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Urinlachen vor der Markuskirche in Wolfsberg.
©Privat |
An mehreren Stellen wurde die Kirchenmauer voll gepinkelt.
Ein Bild auf 5min.at zeigt Urinlachen vor der Markuskirche in Wolfsberg.
©Privat |
Stadtpfarrer Christoph Kranicki fordert eine Lösung von den Veranstaltern.
Ein Bild auf 5min.at zeigt Urinlachen vor der Markuskirche in Wolfsberg.
©Privat

Lösung gefordert

WC-Container hätte es unter anderem am Getreidemarkt sowie am Bleiweißparkplatz gegeben. „Viel zu weit weg von der Kirche“, meint Kranicki dazu. Im Vorjahr habe er sich mit der Problematik auch schon an Bürgermeister Hannes Primus (SPÖ) gewandt. Dieser bedauerte zwar den Vorfall, weitere Gespräche habe es aber keine gegeben. Der Stadtpfarrer hofft jedoch weiterhin auf eine Lösung und würde auch das Kirchengelände zur Verfügung stellen, um einen weiteren WC-Container aufstellen zu lassen. Das Gotteshaus ist übrigens längst nicht als einziges betroffen. „Auch in der Sporergasse haben sich Leute an den Haustüren erleichtert“, berichten verärgerte Facebookuser in den Kommentaren.

Stadtgemeinde ist die Problematik bekannt

„Vorkommnisse wie diese lassen sich leider nie ganz vermeiden“, heißt es seitens der Stadtgemeinde Wolfsberg auf Nachfrage von 5 Minuten. Man habe im Vorfeld zusätzlich zu den öffentlichen WC-Anlagen an den Hauptpunkten drei mobile WC-Container aufgestellt. Weiters wurden am Rand der Strecke Absperrungen errichtet, um den Umzug in geordneten Bahnen zu halten. Auch habe die Stadtgemeinde unmittelbar nach Ende des Umzuges mit den Reinigungsarbeiten bekommen. „Wir werden aber zum Beispiel auch im nächsten Jahr ganz dringend an die Besucher appellieren, nur die öffentlichen Sanitäranlagen zu benutzen“, betont man abschließend.

Deine Meinung

Der Artikel ist lesenswert

Vielen Dank für deine Bewertung!
Es wurde Mal abgestimmt

Der Artikel ist informativ.

Vielen Dank für deine Bewertung!
Es wurde Mal abgestimmt

Der Artikel ist ausgewogen.

Vielen Dank für deine Bewertung!
Es wurde Mal abgestimmt
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.

Mehr Interessantes