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Zum Valentinstag: Darum solltest du heimische Blumen schenken
Blumenkönigin Verena I. bei der Arbeit: auch sie setzt auf Nützlinge

Zum Valentinstag: Darum solltest du heimische Blumen schenken

Naturnah mit Nützlingen und ganz ohne Chemie – das ist das Credo heimischer Gartenbaubetriebe bei Valentinsklassikern.

von Elisa Auer
2 Minuten Lesezeit(359 Wörter)

Zudem sind die Transportwege kurz – die Valentinsblumen wie Tulpen oder Narzissen müssen nicht über tausende Kilometer aus anderen Kontinenten hergekarrt werden. Über 20 steirische Gärtner ziehen für den Valentinstag auf ihren eigenen Produktionsflächen Schnittblumen oder bieten diese an. Ferdinand Lienhart, Obmann der steirischen Gärtner und Baumschulen betont: „Die beste Wahl für den Blumen-Valentinsgruß sind Tulpen, Nelken, Lilien, Hyazinthen oder Muscari aus der Region. Die Transportwege sind kurz und die Valentinsklassiker werden ohne Einsatz von Chemie gezogen.“ Werden Rosen, Gerbera und Co von Schädlingen befallen, dann kommen ihre natürlichen Gegenspieler zum Einsatz: Nützlinge wie Schlupfwespen, Raubmilben oder Marienkäfern reduzieren diese Schadinsekten. „Diese natürliche Methode der Schädlingsbekämpfung funktioniert sehr gut“, sagt Lienhart.

Pflanzliche Stärkung statt chemischer Pflanzenschutz

„Fachkundig setzen heimische Gärtner bei Blumen und Gemüsepflanzen seit 20 Jahren Nützlinge zur Schädlingsreduktion im geschützten Anbau ein. Auch Pflanzenstärkung rückt immer weiter in den Vordergrund“, unterstreicht Lienhart. Nützlingseinsatz bedeutet: Nützlinge eliminieren Schadorganismen. Die Gartenbaubetriebe arbeiten mit der Natur und imitieren diese. Konkret werden dabei die Blumen durch natürliche Gegenspieler – also durch Nützlinge wie beispielsweise räuberische Insekten sowie Nutzorganismen wie Nutzpilze – vor Schadorganismen geschützt.

So bleiben die Pflanzen gesund

Immer mehr Gärtner:innen wenden bei ihren Kulturen natürliche Pflanzenstärkungsmittel an. So bleiben die Blumen vital und gesund. Die Vorteile: Die Blumen sind gegenüber Schädlingen robuster und können sich gut entwickeln. Ein weiterer Effekt ist: Für Nützlinge werden damit sogar Wohlfühl-Bedingungen geschaffen, sodass den Schädlingen keine Chance gelassen wird.

Präventive Schutz- und Stärkemaßnahmen sind wichtig

2004 hat die Landwirtschaftskammer Steiermark als Vorreiterin österreichweit federführend die „Nützlingsberatung“ ins Leben gerufen. Der Nützlingseinsatz zur Reduktion von Schädlingen bei Gemüse und Blumen ist in der Steiermark mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Dazu Hemma Loibnegger, Leiterin des Gartenbaureferats in der Landwirtschaftskammer: „Unsere Expert:innen beraten mehr als 100 steirische Betriebe, um Nützlinge wirksam gegen Schadorganismen einzusetzen.“ Das Credo dabei: Vorbeugend die Pflanzen natürlich schützen und stärken.

Wortbildmarke: Mich schützen Nützlinge.

Die Blumenliebhaber und Hobbygärtner erkennen die so gezogenen Blumen und Gemüsepflanzen an der Wortbildmarke „Mich schützen Nützlinge“. Sie steht als Symbol für den Nützlingseinsatz und die nachhaltige Produktion im Gartenbaubetrieb.

Zum Valentinstag: Darum solltest du heimische Blumen schenken
So erkennen die Blumenliebhaber den natürlichen Nützlingseinsatz bei den Blumen

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