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Ärger um Fahrverbot: „Es muss schnell wieder aufgehoben werden“
Techelsberger GR Markus Langer und Pörtschacher GV Florian Pacher machen gegen das Fahrverbot mobil.

Ärger um Fahrverbot: „Es muss schnell wieder aufgehoben werden“

Anfang dieser Woche wurde die Verbindungsstraße zwischen Pörtschach und Techelsberg für den Durchzugsverkehr gesperrt, Anrainer müssen nun einen großen Umweg machen. Die FPÖ spricht sich gegen das Fahrverbot aus.

von Sabrina Tischler
2 Minuten Lesezeit(397 Wörter)

Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Bürgern, sowohl in Techelsberg als auch in Pörtschach, machen die Freiheitlichen in den beiden Gemeinden nun gemeinsam gegen dieses Fahrverbot im Bereich von Sekull mobil. Durch die Sperre der nördlichen Verbindungsstraße zwischen Pörtschach (Windischberg) und Techelsberg (Sekull) muss jetzt ein Umweg von mehreren Kilometer hingelegt werden.

„Fahrverbot muss wieder aufgehoben werden“

„Das schikanöse Fahrverbot muss schnellstmöglich wieder aufgehoben werden“, sagte Markus Langer, FPÖ-Gemeinderat  in Techelsberg. Er nannte beispielhaft die bisherige Verwendung der nunmehr gesperrten Route für Pendler, für den Schulweg sowie für den Weg zum gemeinsamen Wertstoffsammelzentrum in Moosburg. Auch bei starkem Schneefall oder bei veranstaltungsbedingten Sperren der Bundesstraße sei es eine notwendige Ausweichroute.

Keine Beschlüsse vorgelegt

„Bei einem Weg, den viele seit Jahrzehnten befahren, steht man plötzlich vor einer Fahrverbots-Tafel, die ohne Vorabinformation an die Bewohner der betroffenen Ortsteile aus heiterem Himmel montiert wurde“, erklärte Florian Pacher, FPÖ-Gemeindevorstand in Pörtschach. Es habe zudem keinerlei diesbezügliche Beschlüsse der Gremien der beiden Gemeinden gegeben.

Unterschriftenaktion geplant

Um die Notwendigkeit der Aufhebung des Fahrverbots zu verdeutlichen, planen Langer und Pacher eine Gemeindegrenzen-übergreifende Unterschriftenaktion. Die beiden wollen die direkte Verbindung zwischen den beiden Gemeinden wieder für jedermann passierbar machen.

Update: Bürgermeisterin meldet sich zu Wort

Auch Bürgermeisterin Silvia Häusl-Benz äußert sich nun zu dem Fall: „Als Bürgermeisterin habe ich vollstes Verständnis für den Unmut der Personen, die durch das Fahrverbot auf dem St. Martinerweg direkt betroffen sind. Fakt ist, dass wir gemeinsam mit dem Bürgermeister der Nachbargemeinde Techelsberg  und der Polizei von den Anrainern bereits vor 2020 über die Situation informiert wurden und diese an die BH Klagenfurt-Land gemeinsam weitergeleitet haben. Die Sperre wurde anschließend seitens der Bezirkshauptmannschaft aufgrund des starken Verkehrsaufkommens und um den Durchzugsverkehr zu reduzieren, verordnet“. Hierzu gäbe es auch eine gutachterliche Stellungnahme von einem Fachexperten.

„Geht um die Sicherheit aller“

Außerdem betont sie: „Seit der Fertigstellung der Untertunnelung der Eisenbahn besteht nunmehr eine schnelle – ohne Wartezeiten vor den Bahnschranken – Umfahrungsmöglichkeit des St. Martinerweg, sodass nicht nur weitere brenzlige Situationen und Unfällen auf dieser sehr schmalen Straße vermieden, sondern auch die bestehende Straße im vorhandenen Zustand erhalten werden kann. Es geht um die Sicherheit aller Beteiligten“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 04.03.2024 um 12:58 Uhr aktualisiert

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