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Ein Bild auf 5min.at zeigt Robert Ebner, Sprecher des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten.
Am Foto: Robert Ebner, Sprecher des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten

4.000-Euro-Förderoffensive für Kärntner Nahversorger startet morgen

Wie berichtet, wird den Kärntner Nahversorgern ab morgen mit einer großen Förderoffensive des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds unter die Arme gegriffen. Die Abwicklung der Förderanträge erfolgt über die Wirtschaftskammer.

von Tanja Janschitz
2 Minuten Lesezeit(291 Wörter)

Die Zahl kleiner Lebensmittelgeschäfte – vor allem im ländlichen Raum – ist stark zurückgegangen. Allein in den letzten Jahren haben unzählige Betriebe in Kärnten, viele davon seit Generationen in Familienbesitz, ihre Rollläden für immer geschlossen. Mit der großen Förderoffensive des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds will man den Kärntner Nahversorgern deshalb unter die Arme greifen – wir haben berichtet.

Fördergelder sollen rasch ausgezahlt werden

Neben dem Nahversorgerbonus können die Betriebe auch eine Investitionsförderung in Anspruch nehmen. Die Abwicklung der Anträge erfolgt wie schon in der Vergangenheit über die Wirtschaftskammer Kärnten. „Wir freuen uns sehr, dass es uns mit dem KWF und dem Land Kärnten gelungen ist, die Förderungen für Nahversorger zu verdoppeln. Es ist wichtig und richtig, die kleinen, meist familiengeführten Geschäfte zu stärken. Nur so bleiben Kaufkraft und Wertschöpfung in den Kassen der Lebensmittelgeschäfte im Ort“, betont Robert Ebner, Sprecher des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten. Jährlich werden rund 90 solcher Anträge von den WK-Experten abgewickelt. Ebner: „Wir werden auch diesmal ohne großes Aufsehen jedem rasch und unbürokratisch helfen und die Fördergelder auf kurzem Weg auszahlen.“

Nahversorgungsoffensive startet mit 1. März

Jeder einzelne Betrieb kann 4.000 Euro Nahversorgerbonus abholen. Wer größere Investitionen wie Um- und Zubauten oder Modernisierungen plant, wird ab einer Investitionssumme von 10.000 Euro mit einem Zuschuss unterstützt. Maximal können 25.000 Euro oder 25 Prozent der Kosten abgeholt werden. „Mit diesem großen Fördercall setzen wir ein wichtiges Zeichen. So kann die Nahversorgung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs nicht nur verbessert, sondern auch in Zukunft aufrechterhalten werden“, so Ebner abschließend.

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