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Bild auf 5min.at zeigt einen schlafenden Hund.

Hund wurde Opfer von Gift-Attacke: Warnung an Tierbesitzer

In Graz/Eggenberg dürften allen Anschein nach, Giftköder ausgelegt worden sein. Ein Hund musste um sein Leben kämpfen.

von Sabrina Tischler
1 Minute Lesezeit(84 Wörter)

Die gute Nachricht vorweg: Dem betroffenen Hund geht es wieder besser. Der Vierbeiner hat die Gift-Attacke überlebt, wie der Besitzer in den Sozialen Medien mitteilt. Dennoch mögen andere Hundehalter gewarnt sein. Die Giftköder dürften in der Eggenberger Allee ausgelegt worden sein. In dem Fall, dass Giftköder gefunden werden, rät die Tierschutzombudstelle Steiermark, auf den Vierbeiner zu achten und den Köder sichern und bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige zu erstatten.

Vorsorgemaßnahmen für Hundehalter

    • Seien Sie insbesondere bei Spaziergängen aufmerksam und beobachten das Verhalten Ihres Tieres genau. Lassen Sie Ihren Hund nicht frei laufen, sondern führen Sie ihn an der Leine.

    • Achten Sie darauf, wo Ihr Hund schnüffelt und lassen Sie ihn nichts auflecken oder fressen.

    • Verwenden Sie einen Maulkorb, um zu verhindern, dass Ihr Hund etwas vom Boden aufnehmen kann.

    • Meiden Sie Gebiete, für welche Giftköderwarnungen vorliegen.

    • Trainieren Sie mit Ihrem Hund und machen Sie ihm mit Hilfe von positiver Bestärkung den Verzicht auf gefundene Leckereien schmackhaft.

Was tun im Ernstfall?

Haben Sie den Verdacht, Ihr Hund habe einen Giftköder aufgenommen, beobachten Sie sein Verhalten genau: Auffälligkeiten und Verhaltensänderungen können ebenso wie Mattigkeit, Schwindel, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, übermäßiger Speichelfluss, Erbrechen, helle bis weiße Schleimhäute, Atemstörungen, übermäßiges Hecheln, Herzrasen, Durchfall Anzeichen für eine Vergiftung oder Aufnahme von schädigenden Fremdkörpern sein. Wenn ihr Hund trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Giftköder aufgenommen hat, zählt jede Minute.

Grundsätzlich gilt: Bei einem Verdacht oder ersten Anzeichen einer Vergiftung bedarf das Tier so schnell wie möglich veterinärmedizinischer Behandlung! Versuchen Sie trotz der emotional belastenden Ausnahmesituation Ruhe zu bewahren – dies hilft dem leidenden Tier und ermöglicht Ihnen, rational und umsichtig zu handeln.

Quelle: Tierschutzombudstelle Steiermark

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