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/ ©Montage: Pexels/ Canva
Pensionist von „Kochtopfverkäufer“ angesprochen: „Er war aufdringlich“

Pensionist von „Kochtopfverkäufer“ angesprochen: „Er war aufdringlich“

Erst fragte der Mann aus dem Auto heraus nach dem Weg, dann wollte er Kochtöpfe für hunderte Euro verkaufen. Ein 5 Minuten-Leser witterte gleich einmal, dass da etwas nicht stimmt. Er möchte nun andere warnen.

von Sabrina Tischler
2 Minuten Lesezeit(340 Wörter)

Im Nachbarbundesland Kärnten kam es bereits zu so einem Betrugsfall: Vermeintliche Verkäufer überredeten einen Pensionisten (84) dazu, ein Kochtopf- und Besteckset zu kaufen, für mehrere tausend Euro – 5 Minuten berichtete. Daraufhin meldete sich ein Steirer bei unserer Redaktion, auch er wurde von einem vermeintlichen Kochtopfverkäufer angesprochen.

Zuerst fragte Verkäufer nach dem Weg

Im Gegensatz zum Fall in Kärnten kam der „Verkäufer“ auf einem Parkplatz bei einem Supermarkt in Lieboch auf den Pensionisten zu. „Zuerst fragte er mich aus dem Auto heraus, wie er mautfrei nach Slowenien komme. Dann drückte er mir eine Broschüre über Gott in die Hand“, erzählte der Steirer im Gespräch mit 5 Minuten. In dem Glauben, der Mann wolle wirklich nur den Weg wissen, beschrieb der 5 Minuten-Leser ihm diesen.

Kochtöpfe für hunderte Euro

„Plötzlich aber ist er aufdringlich geworden. Er erklärte mir, dass er von einer Ausstellung kam und die neuesten Töpfe aus dem Markt habe“, so der Pensionist weiter. Für 450 Euro wollte er die Töpfe verkaufen. „Als ich nichts kaufen wollte, wollte er mir zwei Messersets schenken.“ Für das zweite Seit verlangte der Verkäufer aber eine „Spende“ von 50 Euro. Schon früh war dem Steirer klar, dass da etwas im Busch ist. „Ich habe ihm dann gesagt, er soll mich in der Ruhe lassen.“ Nun möchte der Steirer andere warnen, sich ja nicht auf derartige Verkäufe einzulassen.

Polizei kontaktieren

Auf Anfrage von 5 Minuten appelliert die Landespolizeidirektion Steiermark an alle, bei verdächtigen Wahrnehmungen oder derartigen Konfrontationen, sich an die Polizei zu wenden. Erst so könne die Exekutive aktiv werden. „Solche Parkplatzverkäufe sind nicht seriös, bei den Betroffenen sollten dadurch gleich Zweifel aufkommen. Am besten, man steigt nicht auf das Gespräch ein und kauft vor allem auch gar nichts“, zeigt Polizeisprecher Maximilian Domanyi auf. „Ansonsten ist der Polizei zu solchen Kochtopfverkäufern aktuell nichts bekannt.“ Zu einer Anzeige kam es in dem beschriebenen Fall nicht.

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