Skip to content
/ ©fotolia.com

Betrugsalarm: Falsche Polizisten auf Beutetour in der Steiermark

Eine 80-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung wurde Donnerstagvormittag, 28. Februar 2024, Opfer von falschen Polizisten. Die 80-Jährige übergab einem unbekannten Täter Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro.

von Nadia Alina Gressl
1 Minute Lesezeit(174 Wörter)

Eine unbekannte männliche Person kontaktierte gegen 10.00 Uhr telefonisch die 80-Jährige und teilte ihr mit, dass es in der Nähe ihres Hauses zu Einbrüchen gekommen sei. Sie stünde auf einer Liste und dadurch sei ihr Geld nicht mehr sicher. Zur Sicherung ihrer Wertsachen komme ein Polizist zu ihr und nehme diese in Verwahrung.

Übergabe im Haus

Dem Betrüger gelang es durch geschickte Manipulation, das Opfers zur Herausgabe von Bargeld zu bewegen. Die 80-Jährige händigte dem vermeintlichen Polizisten in ihrem Haus einen Betrag von mehreren tausend Euro aus. Der Täter nahm das Geld an sich und versicherte der 80-Jährigen, dass das Geld nunmehr sicher sei bzw. sie dieses auch am nächsten Tag wiederbekomme.

Apell

Der Sachverhalt zeigt, wie leicht Menschen beeinflusst werden können. Die steirische Polizei warnt einmal mehr vor der Vorgehensweise „Falsche Polizisten“ und appelliert, niemals an Unbekannte Bargeld, Schmuck oder Wertsachen auszuhändigen. Aktuell sind in der Steiermark wieder vermehrt derartige Betrugsversuche zu verzeichnen.

Die Polizei weist hin:

Die echte Polizei ruft dich nicht an und …

… fordert Geld von dir!
… erkundigt sich über dein Vermögen!
… möchte dein Vermögen sicherstellen!
Die echte Polizei kommt nicht zu Ihnen nach Hause, um Ihr
Vermögen mitzunehmen!

Tipps der Polizei:

  • Vorsicht bei unbekannten Anrufern!
  • Frage dich: Kann die Geschichte stimmen? Spreche sofort mit Verwandten oder Freunden!
  • Gib keine Details über dein Vermögen preis!
  • Lass dich nicht unter Druck setzen – Leg auf!
  • Lass keine Unbekannten in deine Wohnung!
  • Übergebe niemals Geld oder Gold an Unbekannte!
  • Fordere von angeblichen Polizisten einen Dienstausweis!
  • Kontaktiere die Notrufnummer 133 und frage, ob es
    diesen Polizisten wirklich gibt!
  • Nehme Warnungen von Bankangestellten ernst!

Deine Meinung

Der Artikel ist lesenswert

Vielen Dank für deine Bewertung!
Es wurde Mal abgestimmt

Der Artikel ist informativ.

Vielen Dank für deine Bewertung!
Es wurde Mal abgestimmt

Der Artikel ist ausgewogen.

Vielen Dank für deine Bewertung!
Es wurde Mal abgestimmt
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.

Mehr Interessantes