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Die Steiermark sucht wieder Musterbeispiele für tierfreundliches Bauen

Die Tierschutzombudsstelle Steiermark feiert heuer ein kleines Jubiläum, indem sie bereits zum fünfzehnten Mal den Tierschutzpreis für besonders tierfreundliches Bauen im Bereich der Nutztierhaltung ausschreiben darf.

von Phillip Plattner
2 Minuten Lesezeit(318 Wörter)

Der Preis würdigt zukunftsweisende Bauprojekte in allen Bereichen der Produktion bei landwirtschaftlichen Nutztieren, welche sich durch besondere Tierfreundlichkeit auszeichnen. Bis 30. April haben Halter von Nutztieren wieder die Möglichkeit, sich mit besonders tierfreundlichen Bauprojekten bei der Tierschutzombudsstelle zu bewerben.

„Der Tierschutzpreis hat mittlerweile eine schöne Tradition“

„Der Tierschutzpreis für besonders tierfreundliches Bauen im ländlichen Raum hat in der Steiermark mittlerweile eine schöne Tradition. Es ist mir persönlich ein großes Anliegen, Vorzeigeprojekte auch weiterhin vor den Vorhang zu holen, denn gerade in der Landwirtschaft kommt dem Tierschutz eine besonders hohe Bedeutung zu“, sagt Tierschutzreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang. Viele Anforderungen müssen dabei für Ställe erfüllt werden – von der Wirtschaftlichkeit über die Tiergerechtheit bis zur Umweltverträglichkeit und der Einbindung ins Landschaftsbild.

„Bauern leisten bereits Großartiges“

„Unsere steirischen bäuerlichen Familienbetriebe leisten bereits Großartiges, um die europaweit höchsten Tierwohl- und Umweltstandards zu halten und weiter auszubauen. Diese Leistungen der Bauern holen wir jährlich mit dem Tierschutzpreis vor den Vorhang“, betont Agrarlandesrätin Simone Schmidtbauer. Seit 2010 wurden im Land Steiermark 57 Betriebe mit Preisgeldern ausgezeichnet und 14 Sachpreise für das schönste Tierfoto vergeben. Diese landwirtschaftlichen Betriebe wurden für ihre innovativen und besonders gelungenen Konzepte des tierfreundlichen Bauens in der Nutztierhaltung ausgezeichnet.

Motivation, tierfreundlich zu bauen, soll gesteigert werden

Ziel des Preises ist es, zukunftsweisende Bauprojekte, welche sich durch besondere Tierfreundlichkeit auszeichnen, zu würdigen. Damit soll die Motivation, im Agrarbereich auf hohem Niveau tierfreundlich zu planen und zu bauen, gesteigert werden. „Wir freuen uns sehr, dass viele unserer bisherigen Preisträger sich zudem mittlerweile freiwillig an Projekten rund um ‚Tierschutz macht Schule’ beteiligen und so den Erwachsenen von morgen hautnah beibringen, wie Tiere artgerecht gehalten werden und was die einzelnen Tierarten benötigen, damit es ihnen gut geht“, unterstreicht Tierschutzombudsfrau Karoline Schlögl abschließend.

Weitere Infos zur Ausschreibung:

Ausgeschrieben wird der Preis steiermarkweit und es können Bauprojekte aller Nutztierkategorien eingereicht werden, die sämtliche bau-, umwelt- und tierschutzrechtlichen Bestimmungen sowie das Kriterium besonderer Tierfreundlichkeit erfüllen. Es ist kein Nenngeld erforderlich. Die baulichen Maßnahmen zur Verbesserung der Tierfreundlichkeit müssen zwischen 1. Jänner 2017 und 31. März 2024 durchgeführt worden sein. Aus den eingereichten Bauten werden nach Beurteilung durch die unabhängige Fachjury vier Betriebe prämiert, die jeweils mit einem Preis in der Höhe von 1.500 Euro ausgezeichnet werden. Unter den einreichenden Tierhaltern wird außerdem ein Sachpreis für das beste Tierfoto im Wert von 300 Euro durch die Jury vergeben. Die Preise werden am 4. Juli 2024 überreicht.

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