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/ ©Tom Fisk/ Pexels - KK

Jetzt heißt es bald: Bye Bye Ketchup „Sackerl“

Gestern stand die EU-Verpackungsverordnung auf der Tagesordnung in Brüssel. Nun heißt es bald: Aufwiedersehen Ketchup "Sackerl".

von Amélie Meier
1 Minute Lesezeit(181 Wörter)

In der EU wird zukünftig eine signifikante Steigerung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen gefordert. Dies wurde von Verhandlern des Europäischen Parlaments und der EU-Länder am Montagabend in Brüssel vereinbart.

Ab 2030

Ab dem Jahr 2030 sollen bestimmte Einwegverpackungen, wie beispielsweise für unverarbeitetes frisches Obst und Gemüse oder Einzelverpackungen wie Zucker oder auch Ketchup-„Sackerl“, verboten werden, wie das Parlament mitteilte. Das Ziel besteht darin, den Verpackungsmüll bis 2040 schrittweise um mindestens 15 Prozent im Vergleich zu 2018 zu reduzieren. Die Grundlage für diese Verhandlungen bildete ein Gesetzesentwurf der EU-Kommission aus dem Jahr 2022. Die neuen Regeln müssen noch formell von den Ländern und dem EU-Parlament angenommen werden.

188,7 Kilogramm Verpackungsmüll pro Einwohner

Nach aktuellen Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat betrug der Verpackungsmüll pro Einwohner im Jahr 2021 in der EU durchschnittlich 188,7 Kilogramm. Die Zahlen variieren innerhalb der EU stark: Während in Kroatien etwa 74 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf verzeichnet wurden, waren es in Irland rund 246 Kilogramm. In Deutschland lag der Wert laut den Daten bei etwa 237 Kilogramm.

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