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Symbolfoto
Symbolfoto von 5min.at: Ein Arbeiter betrachtet die Baustelle.

1,2 Millionen Passiva: Unternehmen ist erneut insolvent

Die IBE – Solution GmbH mit Sitz in 8770 St. Michael hat einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Leoben eingebracht, gibt der Alpenländische Kreditorenverband bekannt.

von Elisa Auer
2 Minuten Lesezeit(325 Wörter)

Das im Jahr 2010 gegründete Unternehmen IBE – Solution GmbH unterhält neben dem Hauptstandort im obersteirischen St. Michael zwei weitere Standorte, je einen in Wien und Villach (Kärnten). Sämtliche Standorte sollen aufgrund von Mietverträgen genutzt werden. Im Unternehmen sind laut AKV insgesamt 17 Dienstnehmer aufrecht gemeldet. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Durchführung von Planungsleistungen und Bauleitungsleistungen für Haus- und Elektrotechnik, wobei vornehmlich bei größeren Projekten die Installationstechnik geplant wird und man vor allem für Gewerbe- und Industriekunden tätig sei.

Bereits im Vorjahr Insolvenz gemeldet

„Über das Vermögen des Unternehmens sei bereits im Jahr 2023 ein Insolvenzverfahren abgeführt worden, welches nach Annahme eines Sanierungsplanes aufgehoben worden war. Der Sanierungsplan sah eine Gesamtquote von 20 Prozent vor, wovon lediglich die erste Teilquote in Höhe von 5 Prozent beglichen werden konnte“, informiert der AKV.

Ursache

Die neuerliche Insolvenz soll auf einen „erheblichen Zahlungsausfall eines deutschen Auftraggebers im Ausmaß von rund 285.000 Euro“ zurückzuführen sein. Zudem sei noch „das schwierige Marktumfeld am Bausektor“ ein entscheidender Faktor gewesen. Das Unternehmen soll sich deshalb nicht in der Lage sehen neben dem laufenden Betrieb auch die (vormalige) Sanierungsplanquote zu begleichen.

Verbindlichkeiten von 1,2 Millionen

Der AKV gibt die Schulden wie folgt bekannt: „Unter Berücksichtigung des relativen Wiederauflebens der Altverbindlichkeiten sowie unter Hinzurechnung von Neuverbindlichkeiten sowie Bankverbindlichkeiten ergeben sich Passiva in der Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. An Aktiva stehen diesen der schuldnerische Fuhrpark, welcher mit rund 40.000 Euro in Ansatz gebracht wird und größtenteils im freien Eigentum des Unternehmens steht, offene Forderungen in der Höhe von rund 320.000 Euro, hierin jedoch enthalten die oben erwähnte Forderung in der Höhe von rund 285.000 Euro deren Einbringlichkeit derzeit nicht abschätzbar ist, sowie eine geringwerte Betriebsausstattung (10.000 Euro) gegenüber.“

Fortführung geplant

Angestrebt sei die Fortführung sowie der neuerliche Abschluss eines Sanierungsplanes, wobei den Gläubigern eine Quote von 20 Prozent binnen 2 Jahren angeboten werden soll.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.03.2024 um 16:28 Uhr aktualisiert

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