Lieblingsorte Steiermark: Hier gibt es den schönsten Sonnenaufgang
„Sonnenaufgänge haben etwas Magisches“, sagt Heidi Berger, die heute ihren Lieblingsort in Hollenegg vorstellt. Dort kann man nämlich den schönsten Sonnenaufgang in der Steiermark beobachten.
Auf einem Berg im Ortsteil Hollenegg bei Bad Schwanberg steht die „Wolfgangikirche“. Sie ist beinah aus dem gesamten Bezirk Deutschlandsberg zu sehen und eine beliebte Kirche für Wallfahrer von nah und fern. Auch Heidi war schon oft an diesem schönen Ort, denn dort betrachtet sie immer wieder gerne den „schönsten Sonnenaufgang in der Steiermark“.
„Dort bin ich immer glücklich“
„Sonnenaufgänge helfen wunderbar dabei, die Seele auszulüften“, findet Heidi. Speziell beim Anblick der aufgehenden Sonne bei der Wolfgangikirche, fühle sie sich immer wieder leicht wie eine Feder, beschreibt sie dieses besonderes Gefühl an ihrem Lieblingsort: „Auch, wenn davor noch der schwerste Ballast auf mir lag.“ Daher verwundert es auch nicht, dass die Kirche selbst als Heilungs- und Kraftort bekannt ist und viele Menschen dort für die Heilung einer Krankheit beten.
Der zweite Sonntag im Juli
Neben dem wunderbaren Sonnenaufgang zieht der auf 767 m Seehöhe gelegene Aussichtspunkt in Hollenegg auch tagsüber immer wieder Besucher auf den Berg mit seiner kleinen Kirche. Der Platz dort bietet einen großzügigen Blick auf die weststeirische Hügellandschaft und wird vor allem im Juli gerne besucht. Auf den zweiten Sonntag dieses Monats fällt nämlich jedes Jahr der Haupttermin der Messfeiern der Pfarre Hollenegg.
Kreuzweh ade
Eine weitere Besonderheit findet man etwa 800 Meter westlich von der Kirche. Im dortigen Wald steht der sogenannte „Kreuzwehstein“. Der Legende nach befreit dieser Stein die Menschen von ihrem Kreuzweh. Dazu müssen sie sich nur an ihn lehnen. Auch wenn man aktuell nicht an Kreuzschmerzen leidet, verspricht der Stein vorbeugend, dass derjenige, der sich an ihn lehnt, keine bekommen werde.
Kraft und Ruhe
Um den Kraftplatz bei der Wolfgangikirche auszukosten, sollte man sich genügend Zeit nehmen. So kann man die Ruhe und Entschleunigung, die dieses Plätzchen ausstrahlt, am besten genießen. Auch Heidi Berger nutzt jede Gelegenheit, um die Energie dieses Platzes in sich aufzunehmen: „Wenn ich zur Schwammerl-Saison nach St.Katharina in der Wiel fahre, stehe ich extra rechtzeitig auf, um unterwegs bei der Wolfgangikirche Halt zu machen und in diesen Genuss zu kommen.“ Bei guter Sicht sieht Heidi dann bis zum Grazer Becken, der Koralpe und sogar nach Slowenien.