Eigenen Cousin missbraucht: 20-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt
Ein 20-jähriger Mann musste sich heute wegen schweren sexuellen Missbrauchs Minderjähriger vor Gericht verantworten. Opfer soll sein eigener Cousin gewesen sein. Der Angeklagte wurde zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt.
Die Vorwürfe wiegen schwer: So soll der 20-Jährige seinen eigenen Cousin zwischen Jänner 2020 und November 2022 mindestens fünfmal sexuell missbraucht haben. Der Bub sei zu den Tatzeitpunkten zwischen 4 und 6 Jahren alt gewesen. Die Straftaten sollen in der Wohnung, in der der Mann mit seiner Familie gewohnt hatte, stattgefunden haben. Als sich der Bub seiner Mutter anvertraute, verständigte diese sofort die Behörden.
Angeklagter streitet Vorwürfe ab
Der Angeklagte soll sich laut Medienberichten als nicht schuldig bekannt haben. Laut ihm habe er mit seinem Cousin nichts zu tun gehabt. Seine Tante habe dem 6-Jährigen die Vorwürfe eingeredet. Der Bub habe ihm beim Masturbieren erwischt, Missbrauchshandlungen hätten aber nicht stattgefunden, so die Aussage des Angeklagten.
18 Monate Haft
Letztendlich wurde der 20-Jährige laut Medienberichten zu 18 Monaten Haft verurteilt, sechs davon unbedingt. Außerdem muss er dem Opfer Schmerzensgeld in Höhe von 5.000 Euro zahlen und für eine Psychotherapie aufkommen. Das Urteil ist nichts rechtskräftig.