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Studenten im Kampf gegen das Klima: „Technologie reicht nicht“
Auch heute fand wieder ein Protestmarsch in der steirischen Landeshauptstadt statt.

Studenten im Kampf gegen das Klima: „Technologie reicht nicht“

60 Menschen versammelten sich heute am Campus der TU Graz, um gemeinsam zivilen Widerstand zu leisten. Angesichts der Klimakatastrophe fordern sie, die Empfehlungen des Klimarats umzusetzen.

von Janine Ploner Janine Ploner 5 Minuten Online Redaktion
2 Minuten Lesezeit(256 Wörter)
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Von der Petersgasse 16 führte der friedliche Protestmarsch durch die Stadt. Der “Student March” reiht sich in eine Folge von Protesten ein, die seit der vergangenen Woche an der Technischen Universität stattgefunden haben. Mit Vorlesungsunterbrechungen, Kundgebungen und Farbprotesten machten Studierende der „Letzten Generation“ schon seit Wochen an mehreren österreichischen Universitäten auf die Klimakatastrophe aufmerksam.

Schnelleres Handeln gefordert

Sprecherin Anna Freund erklärt: “Viele Studierende beobachten, wie die Regierung die Krise verdrängt und stellen sich die Frage, wie sie mit dem an Universitäten vermittelten Wissen umgehen sollen.” So geht es auch Dominik Jankowinski (29):„Ich forsche an der TU Graz im Bereich der kommunalen Energiewende und weiß, dass technologischer Fortschritt bei Weitem nicht ausreicht. Wir wissen, dass wir irreversible Prozesse noch stoppen können, wenn wir schnell handeln. Genau darin liegt meine Hoffnung. Wir müssen jetzt gemeinsam die notwendigen Maßnahmen einfordern.“ 

Studenten im Kampf gegen das Klima: „Technologie reicht nicht“
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„Kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren“

Der TU-Student Tobias Ederer (20) schloss sich dem Protestmarsch an und appellierte auch an Lehrende von Universitäten, Verantwortung zu übernehmen. Alma Murauer (21), ebenfalls Studentin, sagt: „Ich bin heute auf der Straße, weil ich nicht weiter untätig zuschauen will. Es wird so getan, als würde es uns an Lösungen für diese Krise fehlen. Ausgearbeitete Lösungen wie jene des Klimarats liegen auf dem Tisch. Daher sehe ich es in unser aller Verantwortung, politisches Handeln einzufordern. Ich könnte es mit meinem Wissen und Gewissen nicht vereinbaren, dies nicht zu tun.“

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