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Universität Graz verleiht Menschenrechtspreis an IAP Belarus

Die Universität Graz verleiht ihren Menschenrechtspreis an die International Accountability Platform for Belarus.

von Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(227 Wörter)
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Gewürdigt wird die entscheidende Arbeit in der Dokumentation schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen in Belarus. Ein deutliches Signal für Gerechtigkeit und ein demokratisches Europa.

2.500 Berichte gesammelt

Auch 70 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stehen Verletzungen dieser fundamentalen gesellschaftlichen Normen. Ein Blick in die Ferne ist hierbei unnötig. Eine etwa zehnstündige Autofahrt von Graz führt an die Grenze zu Belarus, wo politische Gefangenschaft und Folter den Alltag prägen. Zur Dokumentation dieser Verbrechen und zur späteren Anklage der Täter gründete man die International Accountability Platform for Belarus (IAPB). Seit ihrer Gründung im Jahr 2021 dokumentierte diese rund 2500 Berichte von Opfern und Zeugen und identifizierte zahlreiche Täter.

Für ein demokratisches Europa

Für diese herausragende Leistung verlieh die Universität Graz der Organisation am 22. März 2024 den Menschenrechtspreis und setzte damit ein starkes Zeichen für ein freies und demokratisches Europa. „Für eine Universität ist die Freiheit von Lehre und Forschung das höchste Gut. Untrennbar damit verbunden sind Werte wie die Freiheit von unrechtmäßiger Verfolgung, die Freiheit der Meinungsäußerung und die Freiheit, sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten“, sagt Peter Riedler, Rektor der Universität Graz. „Die Auszeichnung der IAPB ist Ausdruck dieses Engagements, sie unterstreicht die Bedeutung der Menschenrechte für unsere Universität.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 24.03.2024 um 11:43 Uhr aktualisiert
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