Noch einmal „Kind sein“: Wilhelmine’s langersehnter Wunsch wurde wahr
Noch einmal zur Burg Altpernstein: Die "Rollenden Engel" wurden vor wenigen Tagen vom Sohn von Wilhelmine kontaktiert, um seiner schwerkranken Mutter ihren Herzenswunsch zu erfüllen.
Seine Mutter ist schwer erkrankt und befindet sich auf einer Pflegestation. Mehrmals wurde bereits versucht, ihr diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Jedoch kamen aufgrund ihrer Erkrankung immer wieder unerwartete Krankenhausaufenthalte dazwischen. Doch alle guten Dinge sind bekanntlich drei. „Diesmal muss es klappen“, waren sich die Wunscherfüller sicher.
Millimeterarbeit für das perfekte Platzerl
Die ehrenamtlichen Wunscherfüller Claudia, Alexandra und Florian holten Wilhelmine ab und brachten sie gemeinsam mit ihrer Nichte auf die Burg Altpernstein. An jenen Ort, wo sie früher viel Zeit verbrachte und viele schöne Erinnerungen daran hat. Hoch oben an der Burg angekommen musste erstmals ein passender Parkplatz gefunden werden. „Millimeterarbeit für unseren Fahrer und für unsere Luftfederpumpe vom Fahrzeug eine kleine Abwechslung und Herausforderung“, erzählen die freiwilligen Helfer. Dann konnte die Reise für Wilhelmine beginnen. Ihr Sohn und sein Hund, sowie gute Freunde warteten voller Freude auf sie. Ihre Liebsten reisten extra aus Deutschland an.
Ein Ausflug zurück in die Kindheit
Aufgrund der vielen Stufen in der Burg musste die Frau umgesetzt werden. „Stufen hinab, Stufen hinauf hieß es dann für unser Team, die für solche Situationen bestens geschult sind“, erklären sie weiter. Wilhelmine konnte es kaum erwarten, dass sie hoch oben von der Burg aus über das Kremstal blicken kann. Ein Blick, den sie von Kindheit an kennt und den Ausblick, welchen sie sich seit vielen Jahren wieder einmal wünschte. Die Sonne schien vom Himmel, der Wind pfiff aus allen Richtungen und die Bäume verloren ihre Blätter.
Krankheit machte Wilhelmine schwer zu schaffen
Die Wunscherfüller brachten ihren Fahrgast auf eine kleine Anhöhe, wo ein Tisch und Stühle stand. Die Familie versammelte sich um den Tisch und genoss den Ausblick. Viele Gespräche und Zärtlichkeiten durften natürlich nicht fehlen. „Wilhelmine genoss zwar die Zeit, aber man bemerkte, dass sie aufgrund ihrer Krankheit immer nervöser und unruhiger wurde. Das Sitzen verlangte zu viel Kraft und ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich“, teilen Claudia, Alexandra und Florian mit. Daher entscheidet sich das Wunscherfüller-Team, die Heimfahrt anzutreten. „Wir freuen uns, dass sie trotzdem ein paar schöne Stunden erleben und ihr Herzenswunsch dennoch erfüllt werden konnte“, teilen die Helden auf vier Rädern abschließend mit.