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11.000 Kärntner bekommen 2.460-Euro: „Monatlich bleibt nicht viel übrig“

Mehr als 11.000 Kärntner erhalten auch in diesem Jahr wieder die so genannte "Pflege-Prämie". Das Team Kärnten fordert nun, die Brutto-Prämie in eine Netto-Prämie umzugestalten.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(235 Wörter)
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Der Bund hat die Pflege-Prämie für alle im Pflegewesen beschäftigten Mitarbeiter im Jahr 2022 eingeführt, um den Pflegeberuf aufzuwerten. „Davon sind 4.703 in unseren Krankenanstalten beschäftigt, 3.044 in Pflegeeinrichtungen, 1.374 bei Mobilen Diensten, 1.839 in Behinderteneinrichtungen und 243 in Kureinrichtungen“, weiß die zuständige Landesrätin Beate Prettner (SPÖ). Bei einer Vollzeitbeschäftigung heißt das, dass eine Pflegekraft 2.460 Euro brutto bekommt – aufgeteilt auf monatliche Beträge. Teilzeitbeschäftigte bekommen die Prämie in aliquoter Höhe – wir haben berichtet.

„Prämie soll steuerfrei ausbezahlt werden“

Daran, dass die Prämie Brutto und nicht Netto ausbezahlt wird, stört sich nun aber das Team Kärnten. Die Prämie klinge „auf den ersten Blick sehr positiv“. Da es sich um eine Bruttosumme handle, bleibe monatlich „nicht mehr viel übrig“, kritisiert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. „Wir setzen uns für eine notwendige Gesetzesänderung ein, dass diese Prämie steuerfrei ausbezahlt wird. Dies würde einen echten Bonus für das Pflegepersonal darstellen.“

Ein Bild auf 5min.at zeigt Bürgermeister Gerhard Köfer.
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Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer

„Pflegekräfte verdienen finanzielle Aufwertung“

Auch kritisch sieht Köfer, dass die Prämie von 2023 auf 2024 nicht erhöht worden sei. „Die Pflegekräfte, die eine extrem herausfordernde und wichtige Arbeit für die gesamte Gesellschaft verrichten, verdienen sich eine finanzielle Aufwertung. Es geht dabei auch darum, den Pflegeberuf an sich attraktiver zu gestalten“, führt Köfer abschließend aus.

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