Verurteilter Frauenschläger steckte Zelle in Brand
Ein verurteilter Gewalttäter steckte in der Grazer Justizanstalt Jakomini seine Zelle in Brand. Gerade noch rechtzeitig konnte er daraus befreit werden.
Der 44-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt, nachdem er einer Frau die Rippen brach und wenige Tage später erneut auf sie losging. Zusätzlich biss er einem Polizisten in die rechte Hand, als dieser versuchte, den Gewalttäter davon abzuhalten, die bereits verletzte Frau erneut zu attackieren.
Zuerst Sachen zertrümmert und dann Feuer gelegt
Derzeit verbüßt er seine Strafe in der Justizanstalt Graz-Jakomini, jedoch auch dort zeigt er keinerlei Ruhe. Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz bestätigt gegenüber der Krone, dass der Mann Mitte März einen Fernseher und einen Sessel in seinem Haftraum zertrümmert hat. Zwei Tage später wurde die Situation jedoch äußerst gefährlich, da seine Handlungen beinahe zu einer Katastrophe führten: Er legte in seiner Zelle Feuer. Dies tat er, indem er eine Plastikbox in Brand setzte. Währenddessen blieb der Häftling ruhig auf seinem Bett sitzen und trank immer wieder einen Schluck Wasser. Die Justizwachebeamten bemerkten die Situation schnell und griffen ein. Sie holten den Insassen unter Verwendung von schwerem Atemschutz aus dem bereits stark verrauchten Haftraum.