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/ ©Karl-Heinz Volkmar

Erhöhtes Risiko: Wildunfall-Gefahr steigt nach Zeitumstellung

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit geht auch eine erhöhte Gefahr von Wildunfällen einher. Der Niederösterreichische Jagdverband warnt vor den Risiken, denen Autofahrer nun vermehrt ausgesetzt sind.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(173 Wörter)
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Die Zeitumstellung bedeutet nicht nur eine Veränderung für unseren Tagesablauf, sondern beeinflusst auch das Verhalten von Wildtieren. Besonders in der Dämmerung steigt die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtieren auf den Straßen. Um die Risiken zu minimieren, appelliert der NÖ Jagdverband eindringlich zur Vorsicht im Straßenverkehr. Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit reduzieren und besonders aufmerksam die Straßenränder sowie bewachsene Bereiche im Blick behalten. Diese Maßnahme ermöglicht es, einen Wildwechsel frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Über 17.000 Hasen im Straßenverkehr getötet

Insgesamt wurden zuletzt pro Jahr mehr als 70.000 Wildtiere Opfer des Straßenverkehrs, wie die von der Statistik Austria erfassten Meldungen an die Bezirkshauptmannschaften zeigen. Jährlich werden in Österreich mehr als 17.000 Hasen von Kraftfahrzeugen niedergefahren und getötet. Nach Bundesländern kamen zuletzt mit rund 7.700 die meisten Hasen in Niederösterreich ums Leben. In Oberösterreich wurden mehr als 4.200 Hasen angefahren und tödlich verletzt. Im Burgenland und in der Steiermark jeweils mehr als 2.200. 

Richtiges Verhalten im Ernstfall

Im Falle eines Zusammenstoßes mit einem Wildtier ist es entscheidend, richtig zu handeln. Autofahrer sollten das Lenkrad festhalten, stark bremsen und keinesfalls ausweichen. Nach einem Unfall ist es wichtig, das Fahrzeug abzustellen, die Unfallstelle zu sichern und gegebenenfalls die Einsatzkräfte zu alarmieren. Die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Jägerschaft ist unerlässlich, um verletzte Tiere zu bergen und weitere Unfälle zu verhindern.

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