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Aufträge plötzlich storniert: PV-Unternehmen in Konkurs gerutscht

Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) nun bekannt gibt, wurde über das Vermögen der "FIX PV S GmbH" in Spittal an der Drau ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
1 Minute Lesezeit(179 Wörter)
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Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um ein Konkursverfahren, wie der AKV weiter erklärt. Von der Insolvenz selbst seien elf Gläubiger und keine Dienstnehmer betroffen, die Verbindlichkeiten würden rund 134.000 Euro betragen, Aktiva sind derzeit noch nicht bekannt. Das Unternehmen, das erst seit März 2023 im Firmenbuch eingetragen ist, hat eine Fortführung des Betriebes nicht geplant, auch ein Sanierungsplan wird nicht angestrebt, so die AKV.

Aufträge seien „nicht mehr finanzierbar“ gewesen

Das Unternehmen war mit der Montage von Solar- und Photovoltaikmodulen ohne Anschlussarbeiten sowie dem Handel mit Waren aller Art beschäftigt. Grund für die Insolvenz sei laut Angabe im Antrag eine Stornierung mehrerer Aufträge des Hauptkunden mit einem Gesamtvolumen von rund 900.000 Euro gewesen. Das sei aufgrund der aktuellen Zinslage geschehen. Die Aufträge seien demnach „nicht mehr finanzierbar“ gewesen. Die Einnahmen durch den Auftrag seien zur Abdeckung der Betriebsausgaben einkalkuliert gewesen, durch den plötzlichen Ausfall sei das Unternehmen nun aber zahlungsunfähig und könne den laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen.

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