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Bild auf 5min.at zeigt den Berg Grimming
Der beeindruckendste Berg der Steiermark - der Grimming ©Melitta Stranimeier

Lieblingsorte Steiermark: Ihre Majestät – der Grimming

Zahlreiche Sagen ranken sich um den markanten Berg, den heute sogar zwei Leserinnen als ihren Lieblingsort vorstellen. Kein Wunder, denn der Grimming ist mit seiner mystischen Ausstrahlung wohl der plakativste Berg der Steiermark.

von Jasmin El-Ashi-Pöstinger
2 Minuten Lesezeit(493 Wörter)
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Melitta Stranimeier ist mit dem Grimming vor der Nase aufgewachsen. „Er hat Zauber und Mystik. Die Fauna ist unglaublich“, beschreibt sie ihren obersteirischen Lieblingsberg. Und sie ist bei weitem nicht die einzige mit dieser Meinung. Auch Bianca Dürbeck verzaubert der Blick auf „ihre Majestät“ jedes Mal auf Neue. 

Nicht der höchste, aber der beeindruckendste Berg der Steiermark

Der isolierte steirische Gebirgsstock erstreckt sich über neun Kilometer und misst an seiner höchsten Stelle, dem „hohen Grimming“, 2351 Höhenmeter. Für geübte Kletterer ist der Gipfel über den Südostgrat erreichbar. Auch zahlreiche Wanderwege führen nach oben, doch selbst wenn man ihn nur vom Tal aus betrachtet, verzaubert dieser imposante Berg mit seiner einzigartigen Ausstrahlung. Deswegen ist er von vielen Sagen und Legenden umwoben. Einige von ihnen handeln vom Grimmingtor – der etwa 50 Meter hohen Wandvertiefung, die sich auf 1630 Metern Höhe befindet und die man auch von Niederöblarn aus gut sehen kann.

Schätze hinter dem Grimmingtor

Funkelndes Gold und kostbare Schätze verbergen sich laut mehreren Geschichten hinter diesem steinernen Tor, das sich nur einmal im Jahr, am 29. Juni – dem Peterstag – öffnen soll. Laut mehreren Legenden kommt es beim Grimmingtor auch immer wieder zu Zeitsprüngen. Wie zum Beispiel in der Sage von dem vergessenen Mädchen, deren Mutter nach einem Jahr voller Verzweiflung wiederkehrte, um es zu holen. „Mutter, du warst doch erst gestern hier“, soll das Mädchen bei ihrer Ankunft gesagt haben, als sie es, mit Goldtalern spielend, hinter dem Tor wiederfand.

Steirer gewöhnen sich nicht ans Flachland

Bianca konnte sich als gebürtige Steirerin nie an das Flachland in Niederösterreich gewöhnen, daher kehrte sie nach 20 Jahren in ihr Heimat-Bundesland zurück: „In meiner Kindheit war ich oft im Ennstal und der Grimming hat mich schon damals fasziniert.“ Im Jahr 2022 zog sie nach Bad Mitterndorf, wo sie heute Ferienwohnungen vermietet. In einer davon hat man schon vom Frühstückstisch aus einen wunderbaren Blick auf den Grimming: „Ausschlaggebend für meine Wahl war damals der atemberaubende Blick auf diesen Berg. Ein echter Kraftplatz.“

Unberechenbares Wetter

Melitta wohnt heute in Unterburg: „Direkt im Schatten von Grimming.“ Auch wenn sie noch nie ganz oben war („Ich habe Höhenangst“) , kennt und genießt sie viele der Wanderwege rund um diesen Berg. Und weiß, wie alle Ennstaler, auch über die Unberechenbarkeit des Wetters dort Bescheid. Deswegen war auch Bianca erst einmal am Grimming: „Ich wohne ja noch nicht so lange in der Gegend und letztes Jahr hat es vom Wetter her nie gepasst.“ Für heuer hat sie sich aber vorgenommen, ihn ein weiteres Mal zu erklimmen und mit einer Übernachtung zu verbinden: „Ich möchte einmal den Sonnenaufgang am Grimming erleben. Das muss wundervoll sein.

Bild auf 5min.at zeigt den Grimming
©Foto 2: © Jasmin El-Ashi-Pöstinger / Der Blick von Aigen auf den Grimming
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©Foto 3: © Jasmin El-Ashi-Pöstinger / Das Grimmingtor ist auch vom Tal aus gut sichtbar
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©Foto 4: © Melitta Stranimeier / Der Blick von Mitterberg auf den Grimming

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