Skandal vor Schule: Mann befriedigt sich selbst – das erwartet ihn nun
Vorgestern, am 3. April, soll sich ein Kärntner in Wolfsberg vor einer Schule in seinem Auto selbst befriedigt haben, wie die Polizei berichtet hat. Welche Strafe ihn nun erwarten könnte, erfahrt ihr hier.
Mittwochnachmittag hat ein 65-jähriger Kärntner sein Auto in unmittelbarer Nähe zu einer Schule in Wolfsberg geparkt. Dort soll er sich dann selbst befriedigt haben, wie die Polizei berichtete. Ein paar Schülerinnen und auch eine 33-jährige Frau dürften das gesehen haben, der Mann wurde wenig später von der Polizei im Zuge einer örtlichen Fahndung angetroffen. Wie Markus Kitz von der Staatsanwaltschaft gegenüber 5 Minuten erklärt, komme es in Kärnten „sehr selten“ zu solchen Vorfällen. „Vor Schulen ist mir überhaupt nur ein Vorfall vor Jahren in Erinnerung“, so Kitz.
Bis zu sechs Monate Freiheitsstrafe
Das Delikt lautet übrigens: „sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen nach Paragraf 218 im Strafgesetzbuch“. Derzeit würde die Polizei noch ihre Ermittlungen beenden und einen Abschlussbericht an den zuständigen Bezirksanwalt schicken. Dieser prüfe dann den Fall und würde über Strafantrag, Diversion oder Einstellung des Verfahrens entscheiden. Theoretisch gelte aber laut Kitz: „Das Vergehen ist mit bis zu sechs Monaten Freiheitsstrafe oder 360 Tagen Geldstrafe sanktioniert.“