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/ ©Fatih Yurtman/Pexels
Symbolfoto
Symbolfoto auf 5min.at zeigt einen Elektriker bei der Arbeit.

Elektrobranche in der Schwebe: Zweite KV-Runde ohne Einigung

Die Elektro- und Elektronikindustrie steht vor einer Gewerkschaftsrevolte: Nach einer ergebnislosen zweiten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen setzen die Gewerkschaften PRO-GE und GPA den Arbeitgebern gehörig zu.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(189 Wörter)
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Nachdem die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen ergebnislos verlief, setzen die Gewerkschaften PRO-GE und GPA den Druck auf die Arbeitgeber weiter fort. Sie fordern angemessene Lohnerhöhungen für die rund 60.000 Beschäftigten. Die Arbeitgeber haben jedoch noch kein Angebot vorgelegt. Um eine Strategie zu entwickeln, berufen die Gewerkschaften eine österreichweite Betriebsrätekonferenz in Wien ein.

Entschlossenes Vorgehen für faire Löhne geplant

Reinhold Binder (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA), die die Verhandlungen leiten, betonen ihre Entschlossenheit, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Vor der nächsten Verhandlungsrunde am 22. April könnten bereits Betriebsversammlungen stattfinden. Die Entscheidung darüber liegt bei den Betriebsräten, die sich am 10. April beraten.

Mehr als nur Gehaltserhöhungen geplant

Neben Gehaltserhöhungen setzen die Gewerkschaften auch auf Verbesserungen im Rahmenrecht. Dazu gehören die Erleichterung des Zugangs zur sechsten Urlaubswoche, eine Überarbeitung des Jubiläumsgeldes und die Möglichkeit, einen Teil der Gehaltserhöhung gegen zusätzliche Freizeit einzutauschen. Außerdem fordern sie die Gleichstellung von Facharbeitern mit abgeschlossener Lehre und Absolventen berufsbildender höherer Schulen. Der neue Kollektivvertrag soll ab dem 1. Mai 2024 gelten.

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