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/ ©Montage: Canva Pro/ÖAMTC/Helge Bauer

Bei Skitour: Mann (65) stürzt 200 Meter

Gestern stürzte ein Bergführer aus Deutschland knapp 200 Meter in die Tiefe. Er wurde bestimmten Grades verletzt und wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert.

von Julia Mannsfeld Logo 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(184 Wörter)
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Am 07. April 2024 führte ein 65-jähriger Bergführer aus Deutschland, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, drei Skitourengeher auf die Wildspitze. Im Zuge der Abfahrt erreichte die Tourengruppe vom Gipfel kommend gegen 11 Uhr das sogenannte „Mitterkarjoch“. Von dort aus beabsichtigte der Bergführer weiter durch eine südlich gelegene Steilrinne bis zur Ortschaft Vent abzufahren.

Mehrmals überschlagen

Während der Abfahrt durch die steile Rinne dürfte sich laut Zeugenaussagen plötzlich eine Bindung geöffnet haben, sodass der 65-Jährige einen Schi verlor und zu Sturz kam. Anschließend stürzte der Bergführer sich mehrmals überschlagend ca. 150 – 200 Meter durch die Rinne ab und kam erst in deren Auslauf zum Liegen.

Notruf abgesetzt

Eine Zeugin, welche den Absturz bemerkt, hatte, setzte unverzüglich einen Notruf ab. In weiterer Folge wurde der Mann von der Besatzung des Notarzthubschraubers geborgen und mit Verletzungen unbestimmten Grades zunächst in das Krankenhaus Zams eingeliefert und von dort in die Universitätsklinik Innsbruck überstellt. Die drei Skitourengäste wurden von der Besatzung des Polizeihubschraubers Libelle geborgen und konnten unverletzt ins Tal nach Vent geflogen werden.

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