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/ ©David Reich, ÖA FF-Althofen

Nach Flixbus-Todesdrama in Kärnten: Einigung mit Familie

Am Landesgericht Klagenfurt kam es bereits im März zum Urteil: Ein 27-jähriger Busfahrer erhielt wegen fahrlässiger Tötung eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung. Nun einigte sich das Unternehmen mit der Familie.

von Redaktion 5 Minuten
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Bei diesem tragischen Ereignis verlor eine junge Frau aus Oberösterreich, gerade mal 19 Jahre alt, ihr Leben, und 42 weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Flixbus, das Unternehmen hinter dem Unglück, spricht von einer weiteren Aufarbeitung des Geschehens: „Es wurde bereits eine Einigung zwischen der Familie der Verstorbenen und der Versicherung unseres Buspartners getroffen.“ Details zur Entschädigungssumme gab man nicht preis.

Flixbus: „Sicherheit hat höchste Priorität“

Der Fahrer des verunglückten Busses fährt nicht mehr für das Münchner Transportunternehmen Flixbus, wie man zudem gegenüber 5 Minuten bestätigte. Auch betont man ausdrücklich, dass die Sicherheit der Reisenden und Fahrer zu jeder Zeit höchste Priorität habe. „Wir haben daher ein umfassendes Sicherheitskonzept für jeden FlixBus etabliert.“ Dieses beinhalte Lenk- und Ruhezeiten, Fahrpersonalablösungen bei Nachtfahrten, Sicherheitsassistenzsysteme sowie Sicherheitstrainings, etwa in Zusammenarbeit mit dem ADAC. „Die Daten zu Lenk- und Ruhezeiten aller eingesetzten Busse und Fahrer werden regelmäßig abgefragt“, erklärt man weiters. Bei Verstößen würden Strafen ausgesprochen und Schulungsmaßnahmen veranlasst werden. „Generell ermutigen wir alle Fahrer zu jeder Zeit, bei möglichen Müdigkeitserscheinungen eine zusätzliche Pause einzulegen.“

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