Mit erweiterten Öffnungszeiten: Mehrere Gesundheitszentren in Planung
Die Primärversorgung stand am Mittwoch im Mittelpunkt eines Austauschtreffens in der Kärntner Landesregierung. Entstehen sollen neue Gesundheitszentren in Klagenfurt, Villach und den Bezirken Spittal, Wolfsberg und Völkermarkt.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ) begrüßte am Mittwoch über 50 Ärzte sowie Vertreter der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Gesundheit Österreich, des Austria Wirtschaftsservices, der Ärztekammer und Betreiber von Primärversorgungseinheiten aus Klagenfurt und St. Pölten. „Als Ergebnis des Finanzausgleichs steht uns seit heuer die Möglichkeit einer einseitigen Invertragnahme von Primärversorgungseinheiten durch die ÖGK offen – damit ist uns ein wirklicher Meilenstein gelungen“, beginnt Prettner.
Mehrere Gesundheitszentren in Kärnten geplant
Das erste Gesundheitszentrum ist das Medineum in Klagenfurt. „Ein zweites ist derzeit in Villach in Planung und drei weitere sollen in den Bezirken Spittal, Wolfsberg und Völkermarkt entstehen“, so die Landesrätin weiter. Matthias Krenn, Obmann der ÖGK, signalisierte zu diesem gemeinsamen Projekt seine volle Zustimmung und Unterstützung.
Austausch soll zu Gesundheitszentren beitragen
Diese neuen Gesundheitszentren, die besonders durch ihre erweiterten Öffnungszeiten und die multiprofessionelle Versorgung von Patienten punkten sollen, stellen laut Prettner eine Win-Win-Situation für alle Patienten, Krankenanstalten, aber auch für die darin arbeitenden Teams dar. „Ich freue mich daher über diesen heutigen Tag, an dem durch Erfahrungsaustausch und umfassende Informationen durch hochkarätige Vortragende, quasi der Grundstein für viele weitere solcher Zentren gelegt werden soll“, betonte Prettner. Veranstaltet wurde das Austauschtreffen vom Kärntner Gesundheitsfonds unter der Federführung von Gernot Melischnigg.