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Foto auf 5min.at zeigt einen Regenbogen in den Dolomiten.
Wettertechnisch macht der April auch dieses Jahr, was er will.

April macht, was er will: Deshalb spielt das Wetter verrückt

Der April zeigt auch dieses Jahr wieder all seine (Wetter-)Facetten. Von 30 Grad auf Schnee geht es da mitunter ganz schnell. Die "GeoSphere Austria" erklärt nun, wieso das geschieht.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(295 Wörter)

Alle Jahre wieder ist der April ein Monat der Wetter-Gegensätze. Dieses Jahr hat er auch schon gezeigt, dass er eben macht, was er will. Vom frühesten 30er der Messgeschichte bis zu vielen Zentimetern Schnee im Westen des Landes war innerhalb weniger Tage alles dabei. Gestartet hat der Monat auch gleich mit einem stürmischen Unwetter im Süden Österreichs. Warum aber ist es so, dass im April wettertechnisch mehr oder weniger alles möglich ist? Das erklärt die „GeoSphere Austria“ nun auf Facebook.

Es ist fast alles möglich

„Von frühsommerlich bis spätwinterlich“ sei alles möglich, erklären die Meteorologen. Dass die Erdhalbkugel von Winter- in den Sommermodus umstelle, äußere sich „mitunter in einem turbulenten Wechsel von winterlich zu sommerlich binnen kürzester Zeit“. Nachdem es vor nicht einmal einer Woche 30 Grad hatte, vor wenigen Tagen in Teilen Tirols noch bis weit in die Täler runter geschneit hat, kündigen sich am Wochenende schon wieder Sommertemperaturen an.

Kühle, mitunter spätwinterliche Woche erwartet uns

„Was dann folgt, ist laut derzeitiger Prognose eine kühle, unbeständige, mitunter spätwinterliche Woche“, so die „GeoSphere Austria“. Grund für die vielen Wetterschwankungen sei, dass durch das nordwärts Wandern der Sonne subtropische Gebiete schon kräftig erwärmt werden, über den Polarregionen allerdings noch recht kalte Luftmassen lagern. Da kann es dann eben sein, dass man entweder in den Genuss warmer Luft aus Nordafrika kommt oder die kalte Luft aus dem hohen Norden Europas die Regie über unser Wetter übernimmt. Positiv ist aber, dass sich mit Fortdauer des Frühlings auch die Polarregionen erwärmen und Kaltluftvorstöße seltener werden – es wird also weniger oft kalt.

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