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Ursula Heitzer übernimmt als erste Frau vida-Landesvorsitz
V. l. n. r.: vida-Landesgeschäftsführer Heimo Mauczka, vida-Landesvorsitzende Ursula Heitzer und vida-Bundesvorsitzender Roman Hebenstreit.

Ursula Heitzer übernimmt als erste Frau vida-Landesvorsitz

Bei der fünften vida-Landeskonferenz in Kärnten wurde Ursula Heitzer mit 95 Prozent der Stimmen zur neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die SPÖ Kärnten gratuliert und wünscht der ersten Frau an der vida-Kärnten-Spitze viel Erfolg.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(378 Wörter)
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Mit Ursula Heitzer wurde erstmalig eine Frau an die Spitze einer Landesorganisation der Gewerkschaft vida gewählt. Ein starkes Zeichen, das unterstreicht, dass auch der Frauenanteil in der Gewerkschaft in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist und aktuell über 37 Prozent beträgt. „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir seitens meiner Kolleginnen und Kollegen entgegengebracht wird. Die vergangenen krisenerfüllten Jahre haben die Beschäftigten zahlreicher Branchen vor große Herausforderungen gestellt. Diese Herausforderungen werden in Zukunft nicht weniger, aber wir versprechen, dass wir uns auch künftig mit all unserer Kraft für die Interessen der Beschäftigten einsetzen werden“, so Heitzer.

Ursula Heitzer übernimmt als erste Frau vida-Landesvorsitz
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vida-Landesvorsitzende Ursula Heitzer bei der Landeskonferenz.

vida vertritt Arbeitnehmerinteressen aus vielen Berufsgruppen

Die Gewerkschaft vida vertritt die Arbeitnehmerinteressen aus über 75 Berufsgruppen. Dazu zählen Beschäftigte der Eisenbahnverkehrs- und Seilbahnunternehmungen, Beschäftigte bei Sicherheitsdiensten, im Handel und in den sozialen Diensten, SanitäterInnen und Krankenhauspersonal, HausbesorgerInnen, Reinigungspersonal, Beschäftigte im Tourismus und in der Gastronomie, FriseurInnen und KosmetikerInnen sowie Beschäftigte im Bereich Schifffahrt, BerufskraftfahrerInnen, FahrradbotInnen, PilotInnen und FlugbegleiterInnen. Mit Initiativen wie vidaflex und vidahelp hat die vida darüber hinaus Angebote geschaffen, die auch Menschen helfen sollen, die von klassischer Gewerkschaftsarbeit bisher nicht ausreichend profitieren konnten.

Heitzer will Bedingungen in „Frauenberufen“ verbessern

Ein Hauptaugenmerk gilt laut Heitzer jenen Branchen, die als „typische“ Frauenberufe betrachtet werden. „In vielen klassischen Frauenberufsfeldern – etwa im Handel oder Dienstleistungssektor – kämpfen die Kolleginnen ums finanzielle Auskommen. Durch die Teuerungskrise hat sich ihre Situation dramatisch verschärft. Wir werden bei den kommenden KV-Runden erneut dafür kämpfen, dass das Leben leistbar bleibt. Die Arbeit der Frisörin oder der Helferin in der Kleinkindbetreuung ist für die Gesellschaft mindestens so wertvoll wie alle anderen auch: Sie und viele andere schaffen Lebensqualität für die Menschen.“

SPÖ Kärnten gratuliert

„Wir gratulieren Ursula Heitzer von ganzem Herzen – wir kennen sie als entschlossene Kämpferin für alle Beschäftigten, die sich unermüdlich für optimale Rahmenbedingungen einsetzt und einsetzen wird. Wir wünschen ihr in ihrer neuen Funktion viel Kraft und Erfolg“, so SPÖ-Kärnten-Landesparteivorsitzender LH Peter Kaiser. Kaiser und SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher drückten auch dem scheidenden Vorsitzenden Hermann Lipitsch für seine jahrzehntelange engagierte Arbeit ihren Dank aus.

Zur Person

Ursula Heitzer war seit 1. Jänner 2022 geschäftsführende Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida. Seit 2011 ist sie Betriebsratsvorsitzende des Deutsch Ordens Krankenhaus Friesach und seit 2014 AK-Vizepräsidentin.

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