971 Dateien Kinderpornos: Salzburger (56) wird schuldig gesprochen
Am Montag, den 13. Mai, wurde ein 56-jähriger Salzburger im Landesgericht für den Besitz von Kinderpornographie schuldig gesprochen. Er soll 971 Dateien und sieben Fotoalben besessen haben.
Am heutigen Montag, den 13. Mai, wurde ein Theologe aus Salzburg für den Besitz von Kinderpornographie im Landesgericht Salzburg schuldig gesprochen. Insgesamt 971 Dateien an Kinderpornos soll der 56-jährige Salzburger auf seinem Heim-Computer gespeichert haben. Aufmerksam wurde man auf ihn, als er sieben Fotobücher mit Kinderporno-Bildern von einer deutschen Firma anfertigen ließ. Die Firma erkannte, dass es sich bei den Aufnahmen um Kinderpornographie handelte und verständigte sofort die Polizei. Eine Razzia im Haus des Theologen führte zu dem Fund der gespeicherten Dateien. Der Mann soll darauf beharrt haben, dass die Entdeckung des Materials ursprünglich ein Zufall während der Covid-Zeit gewesen sei. Vor dem Jahr 2020 habe er so etwas noch nie getan.
480 Euro Geldstrafe
Seit der Hausdurchsuchung soll sich der Salzburger in Psychotherapie befinden, die er, so wies ihn die Richterin im Landesgericht bei seiner Verurteilung an, weitermachen soll. Die Richterin sprach den Angeklagten nach der alten Rechtssprechung schuldig, die ein geringeres Strafmaß vorsieht. Den 56-jährigen Theologen erwarten acht Monate bedingte Freiheitsstrafe sowie 480 Euro Geldstrafe.