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Bis zu 100 Euro täglich: Diese Ausbildung bringt dir extra Geld

Bis zu 100 Euro täglich? Und das für eine Ausbildung? Beim Bundesheer ist es möglich. Eine derartige Gesetzesnovelle wurde am Mittwoch, dem 15. Mai, vom Ministerrat beschlossen.

von Sabrina Tischler
Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(241 Wörter)

Mit dieser Gesetzesnovelle soll die gesetzliche Grundlage für einen „Ausbildungsscheck“ für die Soldaten in der Miliz geschaffen werden, um das Milizsystem weiter zu stärken. Personen, die an Milizübungen teilnehmen, erhalten eine Vergütung von bis zu 100 Euro pro Ausbildungstag. Diese Vergütung kann für zivile berufliche Aus- und Fortbildungszwecke genutzt werden und soll als Anreiz dienen, sich verstärkt in der Miliz zu engagieren. Ebenso soll es auch die Wirtschaft ermutigen, die Miliz stärker zu unterstützen. 

Anreize schaffen

„Da kann der Dank der Miliz an unsere Frau Bundesministerin nicht groß genug sein! Das ist großartig und durch die neu eingeführte Milizausbildungsvergütung wird für Milizangehörige und auch Arbeitgeber ein einzigartiger Anreiz geschaffen, sich für die Miliz zu engagieren“, so der Milizbeauftrage des Bundesheeres Generalmajor Erwin Hameseder

Mehr Geld und Tapferkeitsmedaillen für Soldaten

Die neuen Maßnahmen umfassen auch die Einführung eines sozialrechtlichen Härteausgleichs, um sozialversicherungsrechtliche Benachteiligungen beim Kinderbetreuungsgeld und dem Familienzeitbonus für Personen im Präsenz- und Ausbildungsdienst zu beseitigen. Mehr dazu hier. Darüber hinaus wird mit dieser Novelle die Grundlage für eine Tapferkeitsmedaille im Bundesheer geschaffen, um Soldaten zu ehren, die außergewöhnliche Tapferkeit und Einsatzbereitschaft unter Gefährdung ihrer eigenen körperlichen Unversehrtheit während eines Einsatzes zur militärischen Landesverteidigung, im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz oder im Auslandseinsatz gezeigt haben.

Häufig gestellte Fragen

Milizsoldaten sind all jene, die ihren Grund- oder Ausbildungsdienst bereits abgeschlossen haben und weiterhin freiwillig Aufgaben beim Bundesheer übernehmen. Voraussetzung ist, die körperlichen, psychischen und gesundheitlichen Anforderungen zu erfüllen. Es wird erwartet, dass Reaktionsmilizsoldaten mindestens drei Jahre in der Reaktionsmiliz verbleiben. Nach nur 48 bis max. 72 Stunden ist die Reaktionsmiliz bereit, um Österreich in kritischen Situationen zu helfen.

Angehörige der Reaktionsmiliz erhalten jährlich eine Anerkennungsprämie von 6.000 Euro. Soldaten der Reaktionsmiliz nehmen regelmäßig an Milizübungen teil – dafür gibt es bis zu 100 Euro täglich. Werben Soldaten der normalen Miliz andere Milizsoldaten für die Reaktionsmiliz an, erhalten sie eine Prämie von 250 Euro. Mehr dazu hier. 

Die Reaktionsmiliz befindet sich aktuell an drei Standorten: Amstetten (NÖ), Horn (NÖ) und Spittal an der Drau (K). Aktuell sind 469 Soldatinnen und Soldaten Teil der Reaktionsmiliz.

Um Teil der Reaktionsmiliz zu werden, musst du einige Anforderungen erfüllen. Mehr Infos dazu findest du auf der Seite des Bundesheers. 

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