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/ ©Montage: Spitzi-Foto-stock.adobe.com/ Canva

Frau beschuldigt Polizei nach Unfall: „Sie haben meinen Sekt gestohlen“

Ein kurioser Fall nahm für eine 60-jährige Frau eine unerwartete Wendung. Sie hatte Polizisten beschuldigt, ihr zwei Flaschen Sekt gestohlen zu haben. Den Sekt bekam sie nicht zurück, viel eher wurde sie vom Gericht verurteilt.

von Sabrina Tischler
Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(174 Wörter)

Im Juli 2023 kam es auf der Straße nach Kaisersteinbruch (Bezirk Neusiedl am See, Burgenland) zu einem Verkehrsunfall, dabei wurde die Lenkerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer riefen damals die Feuerwehr, welche die Frau aus dem Fahrzeug befreiten. Die wenig später eingetroffenen Polizisten führten die Erhebungen zu dem Verkehrsunfall durch.

Sekt „gestohlen“

Am nächsten Tag erreichte die Landespolizeidirektion Burgenland eine schriftliche Beschwerde der Frau, wo sie zwei Polizisten beschuldigte, sie seien sehr unfreundlich gewesen und haben ihr während der Amtshandlung Bargeld und zwei Flaschen Sekt gestohlen.

Ermittlungen aufgenommen

Vom Bezirkspolizeikommando Neusiedl am See wurden daraufhin umfangreiche Erhebungen geführt und der Fall der Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt. Ermittelt wurde gegen die beiden Polizisten und die 60-jährige Frau.

Wegen Verleumdung verurteilt

Vor dem Landesgericht Eisenstadt kam es am 8. Mai 2024 nun zur Hauptverhandlung.
Bei dieser wurde die 60-Jährige wegen Verleumdung verurteilt. Sie wurde dabei zu einer Geldstrafe verurteilt, wobei ein Teil davon unter Bestimmung einer dreijährigen Probezeit bedingt nachgesehen wird.

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