Elisabeth wurde zur Lebensretterin: „Würde es jederzeit wieder machen“
Elisabeth hat kürzlich ihre gesunden Stammzellen an einen Mann in Nordamerika gespendet, wie die Organisation "Geben für Leben" berichtet. Die 34-Jährige wird damit potenziell zur Lebensretterin.
„2019 haben mein Mann und ich uns als Spender registrieren lassen, um ehrlich zu sein hatte ich aber nicht damit gerechnet, jemals diesen Anruf zu bekommen. In diesem Jahr war es aber so weit, anfangs war es ein bisschen beängstigend, aber ich habe mich auch sehr gefreut, dass ich helfen kann“, so die 34-jährige Klagenfurterin.
Bei Elisabeth mussten an beiden Tagen Stammzellen gesammelt werden
Die Spritzen, die sie dazu bekam, die eine Überproduktion der Stammzellen auslösen sollen, habe sie gut vertragen. „Ich hatte nur Rückenschmerzen und mit meinem Sohn eine Stillpause während dieser Zeit eingelegt“, erinnert sie sich. Am ersten Tag konnten aber nicht genug Zellen gesammelt werden, also musste Elisabeth an zwei Tagen jeweils fünf Stunden lang an die Maschine angeschlossen werden. Sie sei aber sehr nett in der Zeit betreut worden. „Am Tag nach der Spende habe ich dann weiter gestillt. Auch wenn alles mit einem entsprechenden Aufwand verbunden war, würde ich es jederzeit wieder machen“, erklärt die 34-Jährige abschließend.