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Symbolfoto
Foto auf 5min.at zeigt eine Mama mit ihrem traurigen Sohn.

Psychische Erkrankungen steigen: Trifft immer mehr junge Menschen

Die Zahl von Menschen mit psychosozialen Erkrankungen steigt auch in Kärnten. Dabei ist keine Altersgruppe ausgenommen. Auch immer mehr junge Menschen sind großen psychischen Belastungen ausgesetzt.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(332 Wörter)

In Villach tagen am heutigen Dienstag und morgigen Mittwoch (inter)nationale und Experten im Rahmen der Österreichischen Gesundheitsförderungskonferenz des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) zum Thema „Wie geht‘s? – Psychosoziale Gesundheit und Wohlbefinden“ – wissend, dass immer mehr Menschen vor immer mehr Herausforderungen stehen, die sich schwer auf ihr Wohlbefinden niederschlagen. „Es sind nicht nur die altbekannten Ursachen, die psychische Erkrankungen lostreten: also Ursachen wie globale Krisen und die Angst davor; oder Ursachen wie die Teuerungswelle und die persönliche Betroffenheit. Nein, wir stehen auch neuen Ursachen gegenüber: Dazu zählen vor allem Einsamkeit und soziale Isolation; aber auch der digitale Wandel und der Klimawandel“, betonte Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) bei der Konferenzeröffnung.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Villachs Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser,Klaus Robin, Leiter des FGÖ, und Landesrätin Beate Prettner.
©Büro LR.in Prettner
Am Foto: Villachs Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, Klaus Robin, Leiter des FGÖ, und Landesrätin Beate Prettner (v.l.)

Immer mehr Junge psychischen Belastungen ausgesetzt

Laut der Kärntner Gesundheitsreferentin sind auch „immer mehr junge und sehr junge Menschen großen psychischen Belastungen ausgesetzt.“ Vor diesem Hintergrund sei die gesamte Gesellschaft aufgefordert, junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. „Wir müssen sie so stärken, dass sie den mannigfaltigen Herausforderungen unserer Zeit standhalten können. Denn viele Herausforderungen werden wir nicht verhindern können. Was wir aber können müssen, ist, unser Schutzschild, unser Abwehrschild, aufzurüsten“, zeigte sich Prettner überzeugt. Dafür sei ein ganzes Maßnahmenbündel notwendig. In Kärnten setze man mit vielen „Gesunden Projekten“ bereits bei den Allerjüngsten an – im Kindergarten, in der Volksschule. Zudem verstärke man unterschiedliche Präventionsschwerpunkte.

Experten diskutieren in Villach Strategien und Konzepte

Im Rahmen der zweitägigen FGÖ-Konferenz werden Fachleute erörtern, in welcher Weise Faktoren wie Individualisierung, Urbanisierung, Digitalisierung die psychosoziale Gesundheit beeinflussen. Neue Ansätze, neue Strategien, neue Konzepte werden präsentiert und diskutiert. Ein Schwerpunkt wird auf die Themen Einsamkeit, Green Care und Digitalisierung gelegt. Für Gesundheitsreferentin Prettner ist klar: „Psychosoziale Gesundheit beginnt bei Prävention und der Stärkung unserer Persönlichkeit. Und damit können wir nicht früh genug beginnen – und zwar in jedem Lebensumfeld.“

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 11.06.2024 um 15:26 Uhr aktualisiert

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