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/ ©APA/dpa
Für kleine Kinder kann Keuchhusten gefährlich sein.

Österreich verzeichnet Keuchhusten-Rekord: Mehr als 6.000 Fälle bis Juni

Die Keuchhustefälle in Österreich steigen wieder. Laut "Kurier" stiegen die Zahlen auf über 6.000 Erkrankungen bis Mitte Juni, eine Verdopplung der Zahlen seit letztem Jahr. In 2023 gab es insgesamt 2.780 Keuchhustenfälle.

von APA
1 Minute Lesezeit(231 Wörter)

Die Zahl an Keuchhustenfällen in Österreich ist stark angestiegen. Laut eines Berichts der Tageszeitung „Kurier“ waren bis Mitte Juni bereits mehr als 6.049 Erkrankungen registriert, während es im gesamten Jahr 2023 noch 2.780 gewesen sind, bestätigte auch das Gesundheitsministerium. Gefährlich ist die Krankheit vor allem für Kinder, im März starb etwa in Graz ein Baby an Keuchhusten.

Das „wichtigste Instrument, um Leben zu retten“

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides hatte bereits im Mai zu einer besseren Impfmoral aufgerufen: „Vor allem bei Säuglingen handelt es sich um eine schwere Erkrankung. Wir haben sichere und wirksame Impfstoffe, die dies verhindern können. Die Impfung ist unser wichtigstes Instrument, um Leben zu retten und die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern“. Die Impfung wird in Österreich im Rahmen der Sechsfach-Impfung im dritten, fünften und elften bis zwölften Lebensmonat geimpft und ist Teil des kostenfreien Kinderimpfprogramms.

Am besten während der Schwangerschaft impfen

Im Schulalter wird eine Kombinationsimpfung mit Diphtherie, Wundstarrkrampf und Kinderlähmung im siebenten bis neunten Lebensjahr wiederholt – am besten vor Eintritt in die Volksschule. Danach soll eine Auffrischungsimpfung alle zehn Jahre und ab dem vollendeten 60. Lebensjahr alle fünf Jahre erfolgen. Damit Kinder ab der Geburt möglichst gut geschützt sind, sollte bereits die werdende Mutter in jeder Schwangerschaft, bevorzugt in der 27. bis 36. Schwangerschaftswoche, geimpft werden. (APA/19.6.2024)

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