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Ein Bild auf 5min.at zeigt die ersten Ergebnisse des Projektes „Share4u“ in Klagenfurt.
Am Dienstag wurden die ersten Ergebnisse des Projektes „Share4u“ in Klagenfurt präsentiert.

Klagenfurt setzt auf E-Carsharing: Startschuss für „Share4u“

Avant2Go Carsharing - ein System für die gemeinsame Nutzung von 100 Prozent E-Fahrzeugen – wurde im Dezember in Klagenfurt vorgestellt. Am Dienstag, den 9. Juli 2024, folgte eine Präsentation der ersten Ergebnisse.

von Eva Taumberger
3 Minuten Lesezeit(540 Wörter)

Um dem Ziel der EU Cities Mission für 100 klimaneutrale und smarte Städte bis 2030 näher zu kommen, setzt die Landeshauptstadt Klagenfurt ein weiteres wegweisendes Projekt um. Das innovative E-Carsharing-Projekt „Share4u“, welches vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) gefördert wird. Es stellt eine Schlüsselkomponente in der umfassenden Klimaschutzstrategie der Stadt dar.

„Share4u“: Nachhaltige Mobilitätsform, für mehr Flexibilität

Das Kernelement von „Share4u“ ist die Implementierung eines flächendeckenden E-Carsharing Systems, welches andere nachhaltige Mobilitätsformen, insbesondere den bestehenden öffentlichen Verkehr, ergänzt und somit mehr Flexibilität für die Nutzer schafft. Klagenfurt ist als einzige österreichische Stadt Teil der EU-Cities Mission „100 klimaneutrale und smarte Städte Europas bis 2030“. E-Carsharing ist eine der 241 Maßnahmen, welche von der Österreichischen Forschungsförderungs-Gesellschaft für klimaneutrale Städte gefördert und bei uns umgesetzt wird. Damit wird die Klimaneutralität in Klagenfurt sichtbar und nutzbar gemacht“, so Klima- und Umweltschutzreferent Vizebürgermeister Alexander Kastner.

30 E-Fahrzeuge an 30 Standorten

Insgesamt werden im Rahmen des Projektes 30 E-Fahrzeuge an 30 Standorten (22 durch die Stadt Klagenfurt, 8 durch private Kooperationen) mit 35 Ladepunkten zur Verfügung gestellt. Der neue Service bietet den Nutzern des öffentlichen Verkehrs mehr Flexibilität im Alltag (z.B. für größere Transporte oder zu Randzeiten des öffentlichen Verkehrs) und dient als Zubringer zu anderen nachhaltigen Mobilitätsformen. Ziel ist der weitere Ausbau der Flotte auf 120 E-Fahrzeuge an 50 Standorten in Klagenfurt und Umgebung.

Im Mietpreis enthalten: Kosten für Registrierung, Versicherung, Wartung, Reifenwechsel- und Lagerung, Autobahnvignette und der Strom

„Unsere Nutzerschaft besteht aus zwei Hauptsegmenten: Einzelpersonen und Unternehmen bzw. Organisationen“, erklärt der Geschäftsführer der Avant Car GmbH, Gašpar Ogris-Martič. Die Einzelnutzer schätzen vor allem die Einfachheit und Flexibilität des Dienstes, der rund um die Uhr, an allen Tagen des Jahres, zugänglich ist. Außerdem bestimmen sie selbst, wie lange sie das gemietete Fahrzeug nutzen möchten, was ihnen die volle Kontrolle über ihre Mobilitätskosten ermöglicht. Kosten für Registrierung, Versicherung, Wartung, Reifenwechsel- und Lagerung, Autobahnvignette und Treibstoff – in dem Fall Strom – sind bereits im Mietpreis enthalten. Zudem steht den Avant2Go-Nutzern stets ein freier und kostenloser Parkplatz an den Standorten zur Verfügung. „Für die Nutzung von Avant2Go benötigen wir nur eine kostenlose mobile App auf dem Smartphone, mit der wir das Fahrzeug reservieren, es entriegeln und am Ende des Prozesses die Miete abschließen und bezahlen. Das ist ganz einfach und sehr übersichtlich“, fasst Ogris-Martič die Gründe für die Beliebtheit des Systems zusammen.

Wo ist Avant2Go in Klagenfurt verfügbar?

Ein Standort direkt am Terminal des Flughafens Klagenfurt ist einer der attraktivsten Standorte im Netzwerk von Klagenfurt. Die Avant2Go-Standorte verbinden einige der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Neben dem Flughafen sind Standorte in der Nähe der Universität Klagenfurt, des P+R Minimundus, im Zentrum des Lakeside Science & Technology Parks, Sportpark sowie an anderen Standorten über das Stadtgebiet verteilt – die aktuell aktiven Standorte sind hier ersichtlich. Das Projekt „Share4u“ zielt darauf ab, ein multimodales und individuelles Mobilitätsverhalten zu fördern, indem Sharing-Angebote besser in das öffentliche Verkehrssystem integriert werden.

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