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Bild auf 5min.at zeigt einen Mann.
Arnold Schmidt ist verstorben.

Physiker Arnold Schmidt mit 85 Jahren verstorben

Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg trauert um den Physiker Arnold Schmidt, der am vergangenen Freitag im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

von Sabrina Tischler
Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(264 Wörter)

Arnold Schmidt ist ein ‚Gründungsvater‘ des ISTA, zählt zu den Personen die unser noch junges Institut wesentlich geprägt haben“, betont Martin Hetzer, Präsident des ISTA. „Sein Tod ist für viele Mitstreiter:innen am Institut ein herber Verlust. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Angehörigen.“

„Ein österreichisches Wunder“

Schmidt prägte das ISTA über viele Jahre aktiv – sowohl vor und während der Gründung des Instituts vor rund anderthalb Jahrzehnten als auch danach. Als ehemaliger FWF-Präsident und Physiker gut vernetzt, war er ein enger Mitstreiter von Nobelpreisträger Anton Zeilinger, auf dessen Idee das ISTA zurückgeht und vom ehemaligen Präsidenten des Weizmann-Institutes Haim Harari, der das ISTA in den ersten Jahren nachhaltig prägte. Über viele Jahre hindurch hat Schmidt eine entscheidende Rolle in der Rekrutierung und Auswahl der Professor:innen gespielt und den ersten Präsidenten des ISTA, Thomas Henzinger, beraten. Welch großer Erfolg dies ist, hatte auch Schmidt selbst erkannt und benannt. Von ihm stammt der Ausdruck „ein österreichisches Wunder“ für das ISTA, der später auch von Bundespräsident Alexander van der Bellen zitiert wurde.

Langjährige Arbeit bei ISTA

Dem Institute of Science and Technology Austria (ISTA) diente Arnold Schmidt in mehreren Funktionen, so als Stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rats (Scientific Board) von 2007 bis 2013, Mitglied des Audit Committees von 2006 bis 2019, sowie zuletzt Berater des Präsidenten („Senior Advisor to the President“) von 2015-2019. In diesen Jahren wuchs das Institut von 37 Mitarbeitenden in 2009 auf seine heutige Größe von über 1200 Mitarbeitenden und mehr als 80 Forschungsgruppen.

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