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Symbolfoto
Ein Bild auf 5min.at zeigt ein Polizeischild
Der Terrorverdächtige wurde tot in seiner Zelle aufgefunden.

Terrorverdächtiger (40) tot in Zelle aufgefunden

Einer der Verdächtigen, die einen Anschlag auf den Stephansdom geplant haben, ist tot. Er hätte heute abgeschoben werden solle.

von Sabrina Tischler
Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(123 Wörter)

Der 40-jährige Terrorverdächtige stand vor seiner Abschiebung. Am heutigen Donnerstag, dem 11. Juli, wäre es für ihn über Georgien nach Russland gegangen. Doch so weit sollte es nicht kommen. Der gebürtige Dagestaner wurde heute, gegen 6 Uhr, tot in seiner Zelle aufgefunden. Laut „Krone“ handelte es sich um einen Suizid*.

Terrorpläne auf Stephansdom

Der 40-Jährige zählte zu jener vierköpfigen-Gruppe, die unter Verdacht steht, Anschläge auf den Stephansdom und Kölner Dom in Wien geplant zu haben. Vor Weihnachten letzten Jahres kam es zu den Festnahmen. Im Mai 2024 dann die überraschende Wende: Die vier Hauptverdächtigen wurden aus der Haft entlassen. Stattdessen wurden sie aber zur Abschiebung ins Polizeianhaltezentrum überstellt.

*Hilfe rund um die Uhr

In der Regel berichten wir nicht über Suizide oder Suizidversuche – außer, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter 142. Die Telefonseelsorge bietet ein kostenloses, vertrauliches und an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbares Beratungsangebot – ein offenes Ohr, Entlastung und Unterstützung für alle Anrufenden, unabhängig von deren Alter, Geschlecht, Religion und sozialer Herkunft. Du kannst die Telefonseelsorge auch online kontaktieren.

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