ERDE fordert: Hitzeschutzplan für Villach
Aktuell befindet sich Kärnten schon wieder in der nächsten HitzewelIe. In der letzten Gemeinderatssitzung hat die Fraktion Erde einen umfassenden Antrag zur Erstellung und Umsetzung eines Hitzeaktionsplans eingereicht.
Die Verantwortung Erde betont, dass es von größter Wichtigkeit sei, sich auf Hitzewellen vorzubereiten und im Falle die Bürger vor gesundheitlichen Schäden und Ausfällen der Infrastruktur zu schützen. Anhand eines Plans soll die Stadt Villach proaktiv Maßnahmen ergreifen, um die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der immer länger anhaltenden Hitzewellen abzumildern, heißt es in der Presseaussendung der Erde.
Hitzeschutzplan des Landes Kärnten bereits zum fünften Mal in diesem Sommer
Die Verantwortung Erde appelliert an einen Plan für den Ballungsraum Villach/Klagenfurt, da dieser am Stärksten betroffen wäre. Um die menschliche Gesundheit zu schützen,sollen daher Präventionsmaßnahmen veranlasst werden, die einen integrativen Ansatz zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz vereinen, heißt es in der Presseaussendung. Hitzeaktionspläne seien dabei ein wirksames Instrument mit denen sich Städte und Kommunen auf extreme Hitzeereignisse vorbereiten bzw. auf diese reagieren könnten, führt die Verantwortung Erde weiter aus.
„Villach soll widerstandsfähiger sein“
Ein Hitzeaktionsplan würde auch Villach widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen machen, heißt es in der Presseaussendung. Die Fraktion Erde appeliert auf ein Frühwarnsystem, die Schaffung kühler Räume, der Ausbau von Grünflächen, sowie die gezielte Unterstützung vulnerabler Gruppen, dabei solle ein besonderes Augenmerk auf die Einbindung der Bürger gelegt werden. „Die Beteiligung der Bevölkerung ist entscheidend für den Erfolg unseres Hitzeaktionsplans“, betont Gaby Krasemann, Gemeindemandatarin der Verantwortung Erde.