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/ ©Verantwortung Erde
Symbolfoto zu einem Beitrag von 5min.at: Portrait Stadtrat Villach Sacha Jabali
"Wir versuchen den Gemeinderat in Villach davon zu überzeugen, dass es für Hitzewellen einen Plan braucht", so die Verantwortung Erde.

ERDE fordert: Hitzeschutzplan für Villach

Aktuell befindet sich Kärnten schon wieder in der nächsten HitzewelIe. In der letzten Gemeinderatssitzung hat die Fraktion Erde einen umfassenden Antrag zur Erstellung und Umsetzung eines Hitzeaktionsplans eingereicht.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(255 Wörter)

Die Verantwortung Erde betont, dass es von größter Wichtigkeit sei, sich auf Hitzewellen vorzubereiten und im Falle die Bürger vor gesundheitlichen Schäden und Ausfällen der Infrastruktur zu schützen. Anhand eines Plans soll die Stadt Villach proaktiv Maßnahmen ergreifen, um die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der immer länger anhaltenden Hitzewellen abzumildern, heißt es in der Presseaussendung der Erde.

Hitzeschutzplan des Landes Kärnten bereits zum fünften Mal in diesem Sommer

Die Verantwortung Erde appelliert an einen Plan für den Ballungsraum Villach/Klagenfurt, da dieser am Stärksten betroffen wäre. Um die menschliche Gesundheit zu schützen,sollen daher Präventionsmaßnahmen veranlasst werden, die einen integrativen Ansatz zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz vereinen, heißt es in der Presseaussendung. Hitzeaktionspläne seien dabei ein wirksames Instrument mit denen sich Städte und Kommunen auf extreme Hitzeereignisse vorbereiten bzw. auf diese reagieren könnten, führt die Verantwortung Erde weiter aus.

„Villach soll widerstandsfähiger sein“

Ein Hitzeaktionsplan würde auch Villach widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen machen, heißt es in der Presseaussendung. Die Fraktion Erde appeliert auf ein Frühwarnsystem, die Schaffung kühler Räume, der Ausbau von Grünflächen, sowie die gezielte Unterstützung vulnerabler Gruppen, dabei solle ein besonderes Augenmerk auf die Einbindung der Bürger gelegt werden. „Die Beteiligung der Bevölkerung ist entscheidend für den Erfolg unseres Hitzeaktionsplans“, betont Gaby Krasemann, Gemeindemandatarin der Verantwortung Erde.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 13.08.2024 um 11:45 Uhr aktualisiert
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