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/ ©Montage: Christine Rechling/arterioscope - TU Graz

Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen: TU Graz setzt auf Technik

Wissenschaftler der TU Graz haben eine innovative Technologie zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt, die ohne teure Diagnosemethoden auskommt.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
1 Minute Lesezeit(205 Wörter)
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufig tödlich und werden oft erst spät erkannt. Die TU Graz hat nun eine neue Methode entwickelt, die diese Erkrankungen frühzeitig aufspüren könnte – ganz ohne teure Diagnoseverfahren.

Neue Technologie zur Früherkennung

Forscher der TU Graz, Sascha Ranftl und Vahid Badeli, nutzen Machine Learning und digitale Zwillinge, um Herz-Kreislauf-Probleme frühzeitig zu erkennen. Ihre Methode analysiert elektrische und optische Signale sowie Bioimpedanzdaten von EKGs und Smartwatches. Das innovative Modell, das mit echten klinischen Daten und Simulationen trainiert wurde, bietet eine Genauigkeit von über 90 Prozent und entdeckt auch subtile Veränderungen.

Foto auf 5min.at zeigt zwei Forscher.
©Christine Rechling
Sascha Ranftl (l.) vom Institut für Theoretische Physik – Computational Physics der TU Graz und Vahid Badeli vom Institut für Grundlagen und Theorie der Elektrotechnik der TU Graz.

Digitale Zwillinge für präzise Prognosen

Die Methode ermöglicht es, den Versteifungsgrad der Arterien zu bestimmen – ein Vorbote für ernste Erkrankungen wie Aortendissektion. Ein digitales Modell kann den Verlauf der Krankheit prognostizieren und eine detaillierte Analyse liefern. Das Spin-off arterioscope, gegründet von Ranftl und Badeli, arbeitet an der Marktreife dieser Technologie.

Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen: TU Graz setzt auf Technik
©arterioscope – TU Graz
In den Simulationen lassen sich Änderungen in den elektrischen Feldern genau analysieren.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Durch die Kombination von Physik und Elektrotechnik haben Ranftl und Badeli den Zusammenhang zwischen elektrischen Feldern und der Herz-Kreislauf-Mechanik entschlüsselt. Diese Fortschritte könnten zu früheren und genaueren Behandlungen führen und möglicherweise Operationen durch Medikamententherapien ersetzen.

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