Storch im Anflug: Gleisdorfer „Bruchpilot“ in Storchstation gelandet
Ein "Gleisdorfer" Storch sorgte am gestrigen Tag für Aufsehen, als er nach einer missglückten Landung bei der Storchstation Steiermark eingetroffen ist.
Ein Storch aus Gleisdorf sorgte am gestrigen Tag für Aufsehen bei der Storchstation Steiermark. Der Vogel, der anscheinend eine missratene Landung hingelegt hatte, wurde von Werner Schenk zur Station gebracht. Trotz fehlender äußerlicher Verletzungen fiel bei der Untersuchung eine auffällige „Wucherung“ am Schnabel auf, die sich auf Höhe der Nasenlöcher befindet.
Auffällige Kruste am Schnabel
„Der Storch wies eine auffällige Kruste am Schnabel auf, die wir als ‚Kotschnabel‘ bezeichnen,“ erklärte die Storchstation Steiermark. „Ob diese durch eine Verletzung hervorgerufen wurde, oder ob es sich um etwas Angeborenes handelt, können wir noch nicht mit Sicherheit sagen… Beeinträchtigt ist der Vogel dadurch jedenfalls nicht“, heißt es weiter.
Storch nach Schnabelreinigung wieder fähig zu fresse
Nach der Reinigung des Schnabels kann der Vogel nun wieder normal fressen. Das Team der Storchstation vermutet, dass der Storch aufgrund von Fressproblemen geschwächt war und deshalb eine Bruchlandung hinlegte. „Jetzt, wo der Kotschnabel gereinigt ist, kann er auch wieder ganz normal Nahrung zu sich nehmen. Wir nehmen an, dass er eben durch diesen nicht mehr gut fressen konnte und deshalb geschwächt eine Bruchlandung hingelegt hat“, teilt das Team abschließend mit.