Auto stürzte ins Meer: Steirer rettete Kind und Großmutter das Leben
Ein Steirer wurde im Urlaub zum echten Helden. Als ein Auto ins Meer stürzte und eine ältere Frau und ihr Enkelkind zu ertrinken drohten, zögerte der Mann keine Sekunde und rettete den beiden somit das Leben.
Ein Kind und seine Großmutter hatten am Wochenende zahlreiche Schutzengel auf ihrer Seite – und zwar in Form von Daniel Z. aus der Steiermark. Der Mann war mit seiner Familie in Izola (Slowenien) auf Urlaub und wollte einen Radausflug in der Gegend machen, als sich der dramatische Vorfall zutrug. In rund zehn Metern Entfernung war ein Auto ins Meer gestürzt und gerade dabei, unter zu gehen. Im Fahrzeug befanden sich eine ältere Frau und ein Kind, die beide zu ertrinken drohten.
Steirer rettete Kind und Großmutter aus sinkenden Auto
Daniel Z. zögerte keine Sekunde und eilte ihnen zu Hilfe. Gegenüber dem ORF schilderte der Steirer den dramatischen Rettungseinsatz. Zuerst habe er gedacht, dass hier jemand einfach sein Auto versenken wollte. Doch dann habe er das Kind am Rücksitz bemerkt und reagierte sofort. Die Lenkerin des Fahrzeuges, es handelte sich um die Großmutter des Kindes, stand unter Schock und hatte zunächst keine Reaktion gezeigt. Der Steirer schaffte es schließlich, eine Autotür zu öffnen und den Jungen aus seinem Kindersitz zu befreien. Danach konnte er das Kind sicher an Land bringen. In dem Moment, als er den Jungen gerettet hatte, sei das Fahrzeug dann komplett unter gegangen. Daniel Z. übergab das Kind schließlich seiner Ehefrau, die am Ufer wartete, bevor er wieder zurück schwamm, um auch die ältere Frau zu retten. Dies gelang ihm zum Glück auch.
Unfall beim Einparken
Doch wie war es eigentlich zu dem Unfall gekommen? Laut ersten Informationen soll die Lenkerin einen Fahrfehler beim Einparken gemacht haben. Auf einem der Parkplätze in der Nähe des Meeres habe sie die Kupplung zu schnell ausgelassen, wobei der Motor noch an war. Dadurch gab es einen Ruck und das Auto stürzte über die Kante hinaus ins Meer.
Ein echter Held
Daniel Z. zeigte Zivilcourage und entpuppte sich als wahrer Held. Der Steirer müsse die Geschehnisse nun aber erst einmal selbst verarbeiten. „Ich bin einfach nur froh, dass es beiden gut geht, dass sie sich nicht verletzt haben, dass ich mich auch nicht verletzt habe. Es ist alles gut gegangen“, erzählt er gegenüber dem ORF. Dem Kind und seiner Großmutter gehe es den Umständen entsprechend gut.