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Studie enthüllt: Wer profitiert von der Arbeit der Fitness-Influencer?

Fitness-Influencer sind zu wichtigen Vermittlern von gesundem und sportlichem Verhalten geworden, auch mit großem Werbewert für Sportmarken. Doch wer profitiert von der Arbeit der Fitnessbotschafter?

von Julia Mannsfeld Logo 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(329 Wörter)
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Ein Forschungsteam der Universität Klagenfurt hat nun untersucht, wer von den Arbeiten der Fitness-Influencer wirklich profitiert. Mit der Studie wollten Julia Durau und Sandra Diehl (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften) folgenden drei Fragen nachgehen: Welche Haltung gegenüber den Influencern haben die Follower? Werden die Follower durch die Fitnessvideos tatsächlich auch selbst sportlich aktiv? Und welche Kaufabsichten ergeben sich durch die Einbindung von Marken in den Videoclips?

Insgesamt 1.025 Personen befragt

In der ersten Studie wurden 496 Befragte mit Fitness-Videos von weiblichen und männlichen Influencern konfrontiert und dann befragt, in Studie zweiten waren es 529 Befragte. Unterschiedlich waren die in den Videos präsentierten Marken: In Studie eins kam eine unbekannte Marke zum Einsatz, während in Studie zwei eine bekannte Marke zu sehen war.

Glaubwürdigkeit und positive Einstellung erhöhen Followerzahlen

Die Ergebnisse zeigen, dass alle drei Gruppen von der Arbeit der Fitness Influencer profitieren: Die Influencer selbst können Followerzahlen und damit auch ihren Marktwert steigern, indem sie möglichst glaubwürdig sind und damit eine positive Einstellung der Nutzer erreichen. Die Follower zeigen eine höhere Bereitschaft, selbst sportlich aktiv zu sein und damit ihre Gesundheit zu fördern. Für die Kaufabsicht ist in erster Linie die Einstellung zur getragenen Marke bedeutsam.

Influencer sind wirksame Botschafter für Kampagnen

„Influencer scheinen also wirksame Botschafter für Kampagnen zu sein, die beide Ziele verfolgen: Kommerziellen Erfolg für Marken und gesundheitliche Benefits für die, die motiviert durch die Influencer trainieren“, so die beiden Studienautorinnen. Ob nun Männer oder Frauen in den Videos trainieren, und ob die Zuseher Männer oder Frauen sind, spielt laut den Ergebnissen für die grundlegenden Benefits von Influencern bzw. Followern kaum eine Rolle.

Marketing-Abteilungen sollen auf gender-kongruente Konstellationen setzen

Den Marketing-Abteilungen der Sportartikelhersteller empfiehlt das Forschungsteam auf Basis von Hinweisen aus den Studien, auf gender-kongruente Konstellationen, also beispielsweise auf weibliche Influencer bei einem weiblichen Publikum, zu setzen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.08.2024 um 09:26 Uhr aktualisiert
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