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/ ©Montage: KK/ Canva
Bild auf 5min.at zeigt eine Rot-Weiß-Rot-Karte Plus und eine Ukraine-Flagge.
Die Stadt Wien startet eine Infokampagne.

„Rot-Weiß-Rot-Karte plus“ für Ukraine-Flüchtlinge kommt

Ab 1. Oktober 2024 können Ukraine-Flüchtlinge die "Rot-Weiß-Rot-Karte Plus" beantragen. Die Stadt Wien startet dazu eine Infokampagne.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(325 Wörter)
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Nach Österreich geflüchtete Ukrainer haben ab 1. Oktober 2024 die Möglichkeit, eine „Rot-Weiß-Rot-Karte plus“ zu beantragen. Wichtigste Bedingung ist, dass sie in den letzten 24 Monaten mindestens 12 Monate vollversichert gearbeitet haben. Die Abteilungen „Einwanderung und Staatsbürgerschaft“ sowie „Integration und Diversität“ der Stadt Wien starten dazu eine mehrsprachige Infokampagne. „Wir möchten die Ukrainer in Wien darauf aufmerksam machen, welche Möglichkeiten ihnen jetzt offenstehen. Ukraine-Vertriebene und ihre Arbeitgeber haben damit eine längerfristige Perspektive, unabhängig vom Vertriebenen-Status“, so Vizebürgermeister und Integrationsstadtrat Christoph Wiederkehr.

Social Media-Postings auf Ukrainisch

Neben Infoseiten zu den Voraussetzungen und Fristen wird es auch Social Media-Postings auf Ukrainisch geben. Die Infoseiten führen auch zu einer Online-Terminbuchung, die ab dem 2. September 2024 freigeschaltet wird. Die Anträge können dann ab dem 1. Oktober 2024 gestellt werden. Außerdem wurde ein eigener Online-Assistent entwickelt, der auch auf Englisch und Russisch zur Verfügung steht. Der Vertriebenen-Status für Menschen, die seit Kriegsbeginn 2022 aus der Ukraine geflüchtet sind, wurde bis März 2025 verlängert. Diesen Status verlieren auch die Personen nicht, die nun eine „Rot-Weiß-Rot-Karte plus“ beantragen. Alle Infos findest du hier.

„Wir sehnen den Tag herbei, an dem die Ukrainer in ihre Heimat zurückkehren können“

Der ukrainische Botschafter in der Republik Österreich, Vasyl Khymynets, betont: „Die Ukraine ist der Republik Österreich für die allseitige Unterstützung und humanitäre Hilfe für die Ukrainer angesichts des russischen völkerrechtswidrigen Vernichtungskrieges sehr dankbar. Etwa 100.000 Frauen, Kinder und ältere Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen mussten, wurden in Familien, Schulen und Kindergärten aufgenommen und haben Zuflucht in Österreich gefunden. Diese Menschlichkeit und Empathie werden alle Ukrainer in guter Erinnerung behalten. Wir sehnen den Tag herbei, an dem die Ukrainer in ihre Heimat zurückkehren können, und sind überzeugt, dass die in Österreich gesammelten Erfahrungen und geknüpften Kontakte beim Wiederaufbau unseres Landes effektiv eingesetzt werden.“

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