Skip to content
/ ©Bergrettung Kärnten
Symbolfoto
Symbolfoto von 5min.at: Ein Hundeführer mit seinem Hund bei der Suche nach einer Person
Zwei Pensionisten wurden gestern in Oberösterreich vermisst.

Zwei Pensionisten in Oberösterreich vermisst

In Oberösterreich galten am gestrigen Mittwoch, dem 14. August, zwei Personen als vermisst. Dabei handelte es sich um einen 82-jährigen und einen 74-jährigen Mann.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(303 Wörter)
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

So viel vorweg: Beide Vermisstenfälle endeten mit einem Happy End. Die Männer konnten nach Suchaktion wiedergefunden werden.

82-Jähriger stürzte beim Spaziergang

Im Fall um den 82-jährigen Mann aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung war es sein 66-jähriger Nachbar, der am Mittwochnachmittag, gegen 14.50 Uhr, den Notruf wählte. Seit 10 Uhr vormittags galt der Pensionist als abgängig. „Dieser sei schlecht zu Fuß und von einem Spaziergang nicht zurückgekehrt. Außerdem habe er weder sein Handy noch sein Hörgerät dabei“, schildert die Polizei. Mit Drohnen, Hundestaffeln und zahlreichen Kräften wurde nach dem Vermissten gesucht. Um 18:40 Uhr dann das Aufatmen: Ein Feuerwehrmann, der mit seinem Quad ein Waldstück durchsuchte, fand den 82-Jährigen unverletzt auf. Der Vermisste gab an, dass er beim Spaziergang gestürzt sei und nicht mehr aufstehen konnte. Jetzt ist er wieder wohlauf Zuhause.

74-Jähriger war dehydriert und geschwächt

Am Mittwochnachmittag ging auch im Bezirk Steyr-Land eine Abgängigkeitsmeldung ein: Ein 74-Jähriger wurde vermisst. Die Landespolizeidirektion Oberösterreich berichtet: „Daraufhin wurde eine großangelegte Suchaktion mit sämtlichen Einsatzkräften eingeleitet. Diese blieb zunächst erfolglos. Erst gegen 21 Uhr ergaben sich durch die beteiligten Hunde der Suchhundestaffel ‚Rescue Dogs Austria‘ neue Hinweise. Die Hunde zeigten im Bereich eines kleinen Baches im Ortsteil Wittbergau in Weyer immer wieder Spuren des Vermissten an.“ Aufgrund der Spure wurde mit einer intensiveren Suche begonnen. Gegen 22.50 Uhr wurde 74-Jährige von einem Suchhund am Rand eines unwegsamen Weges liegend aufgefunden. Er war zwar ansprechbar, aber äußerst geschwächt und dehydriert. Die Hundeführerin alarmierte sofort die weiteren Einsatzkräfte. Sie stabilisierten und retteten den Mann, der in ein steil abfallendes Bachbett zu rutschen drohte. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der 74-Jährige in das Landesklinikum Waidhofen/Ybbs eingeliefert.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes