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Das Bild auf 5min.at zeigt eine Absperrung bei Nacht.
Familiendrama in Tulln: Stundenlange Tatortarbeit am Mittwoch.

Kinderleichen in Tulln: Neue Untersuchungen offenbaren Todesursache

Im Fall um den Fund dreier Toter in einem Einfamilienhaus im Bezirk Tulln liegt das vorläufige Obduktionsergebnis vor. Die Mädchen im Alter von fünf und acht Jahren starben demnach durch Ersticken.

von Eva Taumberger Ein Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Eva Taumberger.
2 Minuten Lesezeit(255 Wörter)
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Die Leiche der 29-jährigen Mutter weist eine Schussverletzung auf, teilte Polizeisprecherin Manuela Weinkirn Donnerstagnachmittag auf Anfrage mit. Ein erweiterter Suizid gilt als Möglichkeit. Weitere Ermittlungen sind aber nötig, auch auf Gutachten wird gewartet.

Keine Hinweise auf weitere involvierte Personen

Es gebe derzeit „keine konkreten Hinweise auf weitere involvierte Personen“, hieß es von Stefan Pfandler, dem Leiter des Landeskriminalamts Niederösterreich. Dennoch dürfe man ein solches Szenario „noch nicht außer Acht lassen“. Aufklärung könne eine Schusshandbestimmung bringen, Erkenntnisse daraus dürften aber mehrere Tage dauern. Sichergestellt wurde im Umfeld jedenfalls eine Faustfeuerwaffe, die die 29-Jährige legal besessen hatte. „Wir müssen das Puzzle zusammensetzen“, konstatierte Pfandler mit Blick auf die weiteren Ermittlungen. Eine Festlegung auf eine Variante wäre „zu früh und unseriös“. Ausständig ist auch das Ergebnis eines toxikologischen Gutachtens. Diese Expertise soll zeigen, ob den beiden Mädchen etwas verabreicht worden war. Das Gutachten dürfte erst in einigen Wochen vorliegen, kündigte Pfandler an.

Tatortarbeit: Wohnobjekt wird unter die Lupe genommen

Weitergeführt wurde am Donnerstag die Tatortarbeit. Bisher hatte sie sich überwiegend auf den unmittelbaren Tatbereich konzentriert, nun wurden auch andere Räumlichkeiten in dem Wohnobjekt unter die Lupe genommen. Entdeckt worden waren die zwei Mädchen und die Mutter am Mittwoch gegen 15.00 Uhr vom Vater der Kinder. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden alarmiert, die Tatortgruppe und Beamte des Bereichs Leib und Leben des Landeskriminalamts führten bis in die Nachtstunden Erhebungen durch.(APA/red. 15. 8. 2024)

Hilfe rund um die Uhr

In der Regel berichten wir nicht über Suizid – außer, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Solltest du selbst das Gefühl haben, dass du Hilfe benötigst, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter 142.

Die Telefonseelsorge bietet ein kostenloses, vertrauliches und an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbares Beratungsangebot – ein offenes Ohr, Entlastung und Unterstützung für alle Anrufenden, unabhängig von deren Alter, Geschlecht, Religion und sozialer Herkunft.

Du kannst die Telefonseelsorge auch online kontaktieren.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.08.2024 um 17:50 Uhr aktualisiert
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