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/ ©Montage: 5 Minuten & Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt einen Polizisten, der vor einem Schwimmbecken steht.
Die Wiener Polizei ruft zur Vorsicht in Friebädern auf.

Vorfälle in Freibäder: Wiener Polizei warnt jetzt

Der Sommer lädt zum Baden in Wiener Freibädern ein. Doch man sollte Vorsicht walten lassen. Auch die Polizei warnt.

von Sabrina Tischler Sabrina Tischler Online Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(258 Wörter)
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Am Mittwoch, 14. August, spielten sich schreckliche Szenen in einem Wiener Freibad ab. Ein 13-jähriger Bub wurde von einem 50-jährigen Mann sexuell missbraucht und mit dem Tod bedroht. Zeugen schritten ein und stoppten den Verdächtigen. Von der Polizei wurde der Mann dann festgenommen und letztlich in eine Justizanstalt eingeliefert. Der Verdächtige verweigerte die Aussage zur Sex-Attacke.

Vorsicht!

Der Vorfall schockierte ganz Wien. Die Landespolizeidirektion Wien warnt jetzt – aber nicht, vor Belästigungen oder Übergriffen, sondern vor Taschendiebstählen: „Vorsicht! Auch Taschendiebe gehen gerne einmal ins Freibad und freuen sich über ‚lukrative Gelegenheiten.'“ Eine lange Liste an Tipps soll vermeiden, dass die eigenen Wertgegenstände zur leichten Beute werden. So soll man laut Polizei nur das mitnehmen, was man wirklich benötigt. Das heißt, wenig Bargeld oder die Karte. Tablets und Kameras seien auch besser aufgehoben.

Das sollte beachtet werden

So viel, zu den Gegenständen, die man (nicht) mitnehmen sollte. Nun zu den weiteren Tipps: „Wer mit dem Fahrrad, dem E-Bike oder E-Scooter gekommen ist, tut gut daran, seinen Drahtesel sicher abzusperren. Verwende dazu am besten ein Bügelschloss aus Eisen“, so die Polizei. Von Ketten- oder Kabelschlösser und leichten Zahlencodes wird abgeraten. Für das Auto gilt der gute alte Spruch: „Ein Auto ist kein Tresor.“ Die Polizei weiter: „Ein frei auf dem Autositz liegender Laptop, eine Geldbörse oder ein Schlüsselbund wirken für einen Dieb wie eine Einladung.“ Was am Badeplatz zu beachten ist, findest du hier aufgelistet.

Am Badeplatz:

  • Schließfächer oder Kabinen verwenden und Wertgegenstände versperren. Der Schlüssel sollte dann ständig am Körper getragen werden. „Den Schlüssel einfach unter einem Handtuch oder in der Badetasche zu verstecken, ist dagegen keine sehr sichere Methode“, heißt es.
  • Wenn keine Schließfächer oder Kabinen vorhanden, sollte man sich mit der Begleitung absprechen und abwechselnd ins Wasser gehen. „Zur Not kann man auch das Personal des Bades oder einen vertrauenswürdigen Liegenachbarn bitten, ein Auge auf die Wertsachen zu haben.“
  • Bei Verdachtsfällen eine Aufsichtsperson des Schwimmbades informieren. „Im Ernstfall ist auch hier Vorsicht besser als Nachsicht!“
  • „Noch ein wichtiger Hinweis: Tiere und Kleinkinder haben alleine auf der Liegewiese oder am Wasser nichts verloren! Für beide bedeutet ein Alleinlassen eine Unfallgefahr.“
  • Wenn man Opfer eines Diebstahls wurde, das Aufsichtspersonal des Freibades informieren und die Polizei unter 133 kontaktieren.
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