492,3 Millionen Euro mehr? Kärntens Schulden steigen weiter
Nun liegt ein Halbjahresbericht der Finanzabteilung zum Kärntner Budget vor. Dieser soll die Erhöhung der Landesschulden bestätigen.
Nun wurden die Zahlen des Halbjahresberichts der Finanzabteilung zum Kärntner Budget von der Kleinen Zeitung präsentiert. 37 Seiten umfasst dieser Bericht. Und er soll bestätigen, dass die Landesschulden weiter steigen.
142,4 Millionen Euro Abschlag
Auf Anfrage von 5 Minuten erklärt ein Mitarbeiter der Land Kärnten Abteilung für Finanzen, Beteiligungen und FTI, dass der besagte Bericht noch nicht einzusehen ist. Das Ergebnis für 2023 konnte mit einer Halbierung des Abgangs deutlich verbessert werden, für 2024 wurden zahlreiche Einnahmen und Ausgaben rund um den Finanzausgleich dargestellt, hieß es Ende Mai. Ein Vergleich zwischen Rechnungsabschluss 2023 und Budgetplan 2024 zeigt auf: Gegen Ende des letzten Jahres, gab es einen Abschlag von 280,5 Millionen Euro auf 142,4 Millionen Euro, das ist der Betrag, der mehr ausgegeben wurde, als eingenommen.
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Anstieg von 245,8 Prozent Schulden?
Heuer soll es jedoch um einiges schlimmer aussehen, berichtet die KLZ. Denn es soll vom Landesvoranschlag (LVA) ein Abgang von 492,3 Millionen Euro prognostiziert worden sein. Sollte in diesem Jahr tatsächlich das gesamte eingeplante Budget ausgegeben bzw. investiert werden, würde dies zu einer Erhöhung der Neuverschuldung um 350 Millionen Euro führen, was einem Anstieg von 245,8 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht.