Polizei nimmt Motorradlenker ins Visier
In der Folge einer Reihe von schweren Unfällen mit Motorrädern und schon sechs Toten in Tirol in diesem Jahr, wurde am vergangenen Feiertag ein länderübergreifender Überwachungseinsatz durchgeführt.
Beim Einsatz in Tirol, Vorarlberg, Kärnten und Salzburg wurde bei einem Großteil der Fahrer ein diszipliniertes Fahrverhalten festgestellt, dennoch wurden zahlreiche Übertretungen von der Polizei geahndet. Die Mehrzahl der Delikte betraf Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Überfahren von Sperrlinien, oder die Missachtung von Überholverboten. Als Ergebnis wurden 471 Geschwindigkeitsdelikte und 280 sonstige Delikte festgestellt. Gesamt wurden 751 Motorradlenker beanstandet. „Die Ergebnisse der „länderübergreifenden“ Kontrollen zeigen, dass die Zusammenarbeit mit den Polizeidienststellen der angrenzenden Bundesländer Vorarlberg, Salzburg und Kärnten im Bemühen um mehr Sicherheit im Motorradverkehr ausgezeichnet funktioniert“, führte Oberst Enrico Leitgeb, Leiter der Verkehrsabteilung der Polizei an.
Besondere Vorfälle
Als Besonderheiten nennt die Polizei unter anderem einen Motorradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 109 km/h in einer 60iger Zone, die Mitnahme eines 10-jährigen Kindes, oder die Abnahme eines Kennzeichens aufgrund übermäßigen Lärms.
Polizei warnt
Einmal mehr richtet die Polizei einen Appell an die Motorradfahrer und nutzt die Gelegenheit um vor zu hohen Geschwindigkeit, riskanten Überholmanövern und sonstigen Fahrtechniken zu warnen.
Kurz und knapp
751 beanstandete Lenker
471 Geschwindigkeitsdelikte
280 sonstige Delikte