Kärntner Landesgesetze und Verordnungen auf dem Prüfstand
In Kärnten sollen jetzt alle Landesgesetze und Verordnungen auf den Prüfstand gestellt werden. Ziel ist es, bürokratische Hürden für Betriebe abzubauen. Auch Unternehmer können dazu ihre Vorschläge einbringen.
„Wo wir im Land selbst etwas tun können, wollen wir die Regelungsdichte weiter reduzieren und den Unternehmern mehr Freiraum schaffen“, betont Kärntens Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) am heutigen Freitag. Dies soll jetzt auch durch Vorschläge aus der Praxis der Kärntner Wirtschaft unterstützt werden. Über die Wirtschaftsombudsstelle können Unternehmer entsprechende Vorschläge einbringen. Auch die Wirtschaftskammer Kärnten und die Industriellenvereinigung wollen ihre Mitglieder darüber informieren.
Kärntner Unternehmen können Vorschläge einbringen
„Die Unternehmer wissen am besten, was in der Praxis am meisten Bürokratie verursacht und welche Regelung abgeschafft werden sollte. Wir werden daher ihre Erfahrungen und Vorschläge einfließen lassen und appelliere, dass sie viele mit ihren Anregungen beteiligen“, so Schuschnig. Die Vorschläge der Betriebe werden dann prioritär von der Wirtschaftsobmudsstelle auf Umsetzbarkeit geprüft. Diesem Beispiel müsse nun vor allem auch die EU folgen, fordert Schuschnig. Denn nur ein Bruchteil der bestehenden Regelungen sei von Kärnten überhaupt noch beeinflussbar.