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/ ©Bergrettung Villach

Erschöpfte Kletterer setzten Notruf ab: Tiefe Wolken verzögerten Bergung

Am 16. August mussten zwei erschöpfte Kletterer aus Magdeburg im Wilden Kaiser gerettet werden. Wegen schlechter Sicht übernahmen Bergretter die Ersthilfe, bevor die beiden schließlich unverletzt per Hubschrauber geborgen wurden.

von Stefan Putz Logo 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(167 Wörter)
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Am 16. August 2024 unternahmen zwei deutsche, 22-jährige Kletterer aus Magdeburg, Landkreis Bamberg, eine Bergtour im Wilden Kaiser vom Anton-Karg-Haus (829 m) über den Kaiserschützensteig zur Gruttenhütte. Gegen 14.10 Uhr erreichten die beiden Kletterer die Abzweigung zur kleinen Halt und zur Gamshalt auf ca 2000 Meter. Da einer der beiden Kletterer bereits dermaßen erschöpft war, dass ein selbstständiges Weiterkommen nicht mehr möglich war, setzten sie einen Notruf ab.

Taubergung war nicht möglich

Da die Bergung der Beiden aufgrund tiefer Wolken mittels Taubergung durch den Polizeihubschrauber nicht möglich war, setzte er drei Bergretter der Bergrettung Kufstein und einen Alpinpolizisten am höchstmöglichen Punkt ab und musste die weitere Bergung abbrechen. Zwei Bergretter konnten in der Folge die beiden Kletterer lokalisieren und mit ihnen ein Stück talwärts steigen. Da sich das Wetter inzwischen etwas gebessert hatte, konnten die beiden Bergsteiger vom NAH unverletzt geborgen und zurück zum Anton-Karg-Haus geflogen werden.   

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 17.08.2024 um 06:49 Uhr aktualisiert
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