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Feuerwehren im Dauereinsatz

Murenabgänge und Starkregen: Unwetter fegte über Tirol hinweg

Unwetter mit Starkregen haben Freitagabend in Teilen der Bezirke Landeck sowie Innsbruck-Land zu Murenabgängen auf Straßen und lokalen Überschwemmungen geführt.

von Stefan Putz Logo 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(336 Wörter)
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Besonders betroffen war St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck), wo einige Straßen im Ortszentrum überschwemmt wurden. Eine Mure ging auf die Arlberg-Bundesstraße (B 197) ab, diese musste daraufhin auf Tiroler Seite vorerst gesperrt werden. Die Sperre dürfte mehrere Stunden andauern.

Verletzte gibt es keine

Verletzt wurde ersten Informationen zufolge niemand. Da auch der Arlbergtunnel derzeit wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, waren somit vorerst beide Straßenverbindungen am Arlberg unpassierbar. Vorarlberg war von Tirol aus vorerst nur über das Lechtal erreichbar. Wie St. Antons Bürgermeister Helmut Mall gegenüber der Online-Ausgabe der „Tiroler Tageszeitung“ erklärte, ging eine große Mure am Jungbrunntobel ab. Auch der Steissbach und weitere Bäche traten über die Ufer. Die Feuerwehr musste viele Keller und Garagen auspumpen.

Autos wurden mitgerissen

Dramatische Augenblicke spielten sich offensichtlich, wie auch Videoaufnahmen zeigten, zuvor am Ufer der Rossana ab. Die Wassermassen sollen mindestens drei Autos in den Fluss gerissen haben. Nach ersten Informationen der Einsatzkräfte befanden sich aber keine Personen in den Fahrzeugen bzw. im Wasser.

Straßensperren wurden errichtet

Auch im Bezirk Innsbruck-Land kam es lokal im Zuge eines schweren Unwetters über das westliche Mittelgebirge zu massiven Erdrutschen. Die Sellraintalstraße (L13) war nach einem großen Murenabgang im Gemeindegebiet von Sellrain zwischen Sellrain und Kematen vorerst gesperrt, teilte das Land am Abend mit. Eine Umfahrung war über Oberperfuss, Grinzens oder das Kühtai möglich. Nach derzeitigem Stand dürfte die Straße aufgrund der Größe der Mure und der aktuell schlechten Wetterprognosen zumindest bis Montag gesperrt bleibt, hieß es später. Am Montag erfolge eine neuerliche Beurteilung der Lage. Ebenfalls nach einem Erdrutsch nicht befahrbar war die Götzener Landesstraße (L12). Götzens konnte über die Gemeindestraße Bachele erreicht werden. Betroffen war auch die Gemeinde Grinzens (Bezirk Innsbruck-Land), wo Keller ausgepumpt werden mussten.

Feuerwehren im Dauereinsatz

Am späten Abend waren tirolweit laut Land 23 Feuerwehren im Einsatz. Schwerpunkt waren St. Anton und Grinzens. 82 Alarmierungen gingen bisher ein.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 17.08.2024 um 08:36 Uhr aktualisiert
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